Karlstadt

Das Karlstadter Freibad soll im Sommer öffnen – aber wie?

Der Werkausschuss des Stadtrats ist sich einig. Welche Auflagen gelten werden, ist aber noch völlig unklar.
Corona-Maßnahmen werden vermutlich auch diesen Sommer im Karlstadter Freibad nötig sein.
Foto: Lucia Lenzen | Corona-Maßnahmen werden vermutlich auch diesen Sommer im Karlstadter Freibad nötig sein.

Erst am Ende einer von Zahlen dominierten Werkausschuss-Sitzung im Historischen Karlstadter Rathaus wachten die Stadträte auf. Bürgermeister Michael Hombach sagte, die Stadt sei interessiert, das Freibad in diesem Sommer so früh wie möglich zu eröffnen. Weil derzeit noch unklar ist, ob und unter welchen Auflagen das möglich sein wird, wollte er dazu mal die Stimmung im Gremium erkunden.

"Grundsätzlich brauchen wir etwa sechs Wochen Vorlauf, um das Bad auf eine Saison vorzubereiten", erklärte Hombach. "Wenn wir den 1. Mai zur Eröffnung ins Auge fassen, müssen wir also Mitte März loslegen. Deswegen frage ich heute dazu ihre Meinung ab." Selten waren sich die Stadträte bei einem Thema so einig. Horst Wittstadt (Grüne) sagte: "Ohne Wenn und Aber – wir sollten den Bürgern dieses Angebot machen." Auch Manfred Goldkuhle (CSU) stimmte zu: "Wir müssen das unseren Bürgern anbieten, auch wenn wir das mögliche finanzielle Defizit vor Augen haben."

Bürger und Stadt zufrieden mit dem Sommer 2020

Stefan Rümmer (SPD) pflichtete bei: "Wir waren 2020 hervorragend aufgestellt und sollten uns mit dem gleichen Konzept wieder auf den Weg machen." Gunter Müller (Freie Wähler) sah's ähnlich: "Wir sollten so früh wie möglich öffnen." Auch Theo Dittmaier (CSU) und Edgar Ehrenfels (FW) sprachen sich für eine baldige Öffnung aus. Das freute den Bürgermeister: "Ich habe nichts anderes von ihnen erwartet." Im vergangenen Sommer sei es "sehr sehr gut gelaufen", er habe zahlreiche positive Rückmeldungen von den Bürgern bekommen. 

Stadtwerkeleiter Klemens Albert stellte klar, dass die Öffnung des Bades im Mai von einer Lockerung der Infektionsschutzmaßnahmen abhängt. "Im Moment wissen wir nicht, ob es möglich sein wird oder welche Auflagen gelten werden." Im Sommer 2020 war der Besuch im Freibad nach zuvoriger Online-Buchung für eines von drei täglichen Zeitfenstern gestattet. Die genehmigte Besucherzahl wurde nach Sinken der Fallzahlen erhöht. Ein ähnliches Szenario scheint für 2021 wahrscheinlich.

"Wir können noch keine Aussagen darüber treffen, ob es 2021 Jahreskarten geben wird", so Albert. Weil diese zum jederzeitigen Badbesuch berechtigen, sind sie nicht mit begrenzten Besucherzahlen und vorheriger Online-Buchung vereinbar. Bei der nächsten Werkausschusssitzung werde man schon klarer sehen, hoffen Albert und Bürgermeister Hombach. Die Arbeiten, um das Bad auf die Saison vorzubereiten, werden dann schon begonnen haben. 

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