Mühlbach

Die Frau des Nobelpreisträgers

Die Burg-Lichtspiele Karlstadt zeigen in der Vhs-Filmauslese 'Die Frau  des Nobelpreisträgers'.
Foto: Embankment Films | Die Burg-Lichtspiele Karlstadt zeigen in der Vhs-Filmauslese "Die Frau des Nobelpreisträgers".

Die Burg-Lichtspiele Karlstadt zeigen in der Vhs-Filmauslese "Die Frau des Nobelpreisträgers". Laut Pressemitteilung gehört Autorin Meg Wolitzer zum Besten, was die US-Literatur zu bieten hat. Neben Themen wie Kreativität, Erfolg, Versagen und Neid verhandelt sie bevorzugt die Stellung der Frau in der Gesellschaft.

Die Handlung führt ins Jahr 1992. Der Autor Joe Castleman hat es geschafft: Per Telefon erreicht ihn die Nachricht, dass er den Literaturnobelpreis erhalten wird. Mit seiner Frau Joan feiert er ausgelassen, bevor es zur Preisverleihung nach Stockholm geht. Im Flieger sitzt auch der verschlagene Journalist Nathaniel Bone. Er will eine Biografie über Castleman schreiben, was das Ehepaar bislang abgelehnt hat: Es hütet ein Geheimnis, das das Zeug zum Skandal hat. Ausgerechnet auf dieser Reise droht das Geheimnis aufzufliegen.

Björn Runges konventionelle, aber atmosphärische Inszenierung unterbricht die sich zuspitzenden Geschehnisse in Stockholm mit Rückblenden in die Zeit, als die literarisch talentierte Studentin Joan Feuer für Joe fing, ihre eigenen Ambitionen aber zu Gunsten derer ihres Dozenten zurückstellte. Das Drehbuch degradiert weder Joe zum verabscheuungswürdigen Antagonisten, noch drängt es Joan in die Opferrolle. Es rechnet mit falschen Kompromissen und Geschlechterstereotypen ab, reflektiert über die Stellung der Frau im Kunstbetrieb und über die Spannung zwischen privater und öffentlicher Identität. Neben Annie Starke als junge Joan und Christian Slater als intriganter Möchtegern-Biograph fand Runge mit Glenn Close und Jonathan Pryce zwei hochkarätige Hauptdarsteller. Ein Film über Egoismus, Opferbereitschaft, Liebe, Leidenschaft und den Zusammenbruch einer Lebenslüge. 

Die Burg-Lichtspiele Karlstadt zeigen den Film am Dienstag, 12. März, und Mittwoch, 13. März, jeweils um 20 Uhr. Der Film ist freigegeben ab sechs Jahren und dauert 101 Minuten.

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