Die Gaukler und die Keller-Geister

Lohr Ein zweiter Wurf an Welturaufführung in Lohr ist gelungen: Mit der Komödie "Lotti sieht Gespenster" starteten die "Gaukler" am Samstag an einem völlig neuen Ort - dem für solche Zwecke umgebauten Kulturkeller des Weinhauses Mehling - in ihre neue Theatersaison; auch die Örtlichkeit hatte Premiere. So irre die Handlung auf den ersten Blick anmuten mag - gut und gerne könnte das reale Leben selbst sie Autor Joe Henselewski diktiert haben.

Eines jedoch sei klargestellt: keineswegs spiegelt sich die Biografie von Namensgeberin Lotti Stenger in dem Einakter wider. Lotti Stenger, Bedienung im Weinhaus Mehling, hatte zur Premiere einen Ehrenplatz unter den Zuschauern. Sichtlich gerührt verfolgte sie - laut Autor und Regisseur Henselewski der lebende Beweis von "liebenswürdig" - was ihr da galt. In allen Punkten könne sie sich nicht mit der Wirtin "Lotti" auf der Bühne identifizieren, bekannte Stenger: "Mit Esoterik zum Beispiel habe ich gar nichts am Hut." Gefallen an der Komödie habe sie jedoch gefunden.

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