Frammersbach

Dienstleistungsgebäude statt Sägewerk

Auf dem ehemaligen Sägewerksgelände in Frammersbach in der  Wiesener Straße 144 soll ein Dienstleistungsgebäude entstehen.
Foto: Georg Redelbach Architekten | Auf dem ehemaligen Sägewerksgelände in Frammersbach in der  Wiesener Straße 144 soll ein Dienstleistungsgebäude entstehen.

Verändern wird sich die Optik an der Wiesener Straße in Frammersbach. Auf dem Grundstück Wiesener Straße 144 beabsichtigt die Besitzerin den Bau eines Dienstleistungsgebäudes. Auf dem ehemaligen Sägewerksgelände in der Hofreith sollen dazu die bestehenden Lagerhallen abgerissen werden.

Positiv für Ortsentwicklung

Damit sind alle Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses des Marktgemeinderates einverstanden. Auch alle weiteren Beschlüsse sind einstimmig und ohne Diskussion gefasst worden, wie Bürgermeister Christian Holzemer auf Anfrage mitteilte.

Auf dem ehemaligen Sägewerksgelände ist ein Gebäude mit Büro-, Verwaltungs- und Praxisräumen geplant. Im Dachgeschoss sollen drei Wohnungen entstehen. Holzemer sieht ein positives Zeichen zur Ortsentwicklung. Die vorgeschriebenen Stellplätze sind vorgesehen, zwei weitere möglich. Im Flächennutzungsplan ist der Bereich als Mischgebiet eingestuft

Bereits bestehende bauliche Veränderungen betraf ein Bauantrag für das Anwesen Wiesener Straße 26 vor. Dort ist ein vier mal sechs Meter großer Balkon mit Außentreppe und darunterliegender Terrasse ohne entsprechende Genehmigung auf der Nordseite errichtet worden. Die Nachbarn hatten zugestimmt. Auch der Ausschuss stimmte zu, weil Balkon und Terrasse den Vorgaben entsprechen. Die überdachte Terrasse auf dem Grundstück Flur-Nummer. 10935, die ebenfalls ohne Genehmigung errichtet wurde, muss entfernt werden, weil sie im Außenbereich liegt.

Mehrere Wohnhäuser geplant

Dem Antrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Einliegerwohnung und Garagen auf dem Grundstück Mühlberg 38 im Bereich des Bebauungsplanes Sauerberg hat der Bau- und Umweltausschuss zugestimmt. Dazu waren Befreiungen vom Bebauungsplan notwendig, weil das Gebäude die Traufhöhen überschreitet und in der Dachform abweicht. Aufgrund der gestaffelten Bauweise, dem Einfügen in die Umgebung und der Zustimmung der Nachbarn gab es grünes Licht.

Einverstanden ist das Gremium auch mit dem Plan, ein Einfamilienwohnhaus mit Einliegerwohnung und Doppelgarage auf dem Grundstück Oberer Kreuzbergweg1 zu errichten. Dort ist der Bebauungsplan Kreuzberg aufgehoben und laut Plan fügt sich das Gebäude in die Umgebung ein, heißt es im Protokoll der Bauausschusssitzung.

Weil das Vorhaben, an der Agnesstraße 36a ein Haus mit zwei Wohneinheiten und Doppelgarage zu errichten, innerhalb des geänderten Bebauungsplans liegt, war zum Bauantrag kein Beschluss erforderlich. Der Lückenschluss war mehrfach aufgrund der Bebauungsplanänderung im Gemeinderat thematisiert worden. Der Antragsteller hält die Vorgaben ein und die Nachbarn haben laut Sitzungsprotokoll zugestimmt.

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