Lengfurt

MP+Ehemalige Förderanlage: Was es mit der Betonbrücke am Lengfurter Zementwerk auf sich hat

Über die Kreisstraße zwischen Lengfurt und Erlenbach spannt sich eine Betonbrücke, die bis 1995 für Schottertransporte genutzt wurde. Heute hat sie keine Funktion mehr. Warum sie dennoch nicht abgebaut wird.
Blick aus Richtung Locksberg zum Zementwerk Lengfurt der HeidelbergCement AG. Auf dem rund 280 Meter langen Förderband wurde zwischen den 1960er Jahren und 1995 Schotter vom Steinbruch Locksberg in das Zementwerk transportiert.
Foto: Dorothea Fischer | Blick aus Richtung Locksberg zum Zementwerk Lengfurt der HeidelbergCement AG. Auf dem rund 280 Meter langen Förderband wurde zwischen den 1960er Jahren und 1995 Schotter vom Steinbruch Locksberg in das Zementwerk transportiert.

Auf einer Länge von 280 Metern spannt sich eine schmale Brücke über die Kreisstraße 36 zwischen Lengfurt und Erlenbach. Was hat es mit diesem Bauwerk auf sich? "Nachdem sie nicht mehr industriell genutzt wurde, gab es Überlegungen, ob man einen Fußweg daraus machen soll", erinnert sich Wilhelm Schwerdhöfer, der 46 Jahre lang im Lengfurter Zementwerk gearbeitet hat.Die Betonbrücke entstammt einer Zeit, in der am nordöstlich von Lengfurt gelegenen Locksberg Kalkstein abgebaut wurde, um daraus Zement herzustellen. Der Grundstein für das Portlandzementwerk "Wetterau" wurde im Jahr 1899 gelegt.

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