Arnstein

Ein "Anwalt benachteiligter Menschen"

Viele gute Wünsche werden Diakon Artur Eisenacher (vorne rechts) auf seinem neuen beruflichen Weg begleiten. Arnsteins Bürgermeister Franz-Josef Sauer (vorne links) bezeichnete ihn als "Apostel Jesu im wahrsten Sinne des Wortes".
Foto: Nicole Feser | Viele gute Wünsche werden Diakon Artur Eisenacher (vorne rechts) auf seinem neuen beruflichen Weg begleiten. Arnsteins Bürgermeister Franz-Josef Sauer (vorne links) bezeichnete ihn als "Apostel Jesu im wahrsten ...

"Wir können es noch gar nicht glauben, dass Du jetzt gehst!" Gemeindereferent Peter Schott sprach am Sonntag aus, was Kollegen und Gläubige der Pfarreiengemeinschaft "Um Maria Sondheim" dachten. Im Rahmen des Rosenkranzfestes wurde Diakon Artur Eisenacher in der Arnsteiner Pfarr- und Wallfahrtskirche offiziell verabschiedet. Der Seelsorger übernimmt ab Mitte Oktober die Stelle des Diözesanreferenten für die Diakone im Bistum Würzburg sowie die Leitung eines Regionalreferates in der Hauptabteilung "Personal" im Bischöflichen Ordinariat.

"Der Zeitpunkt ist nicht günstig, aber berufliche Chancen bieten sich nicht jedes Jahr", bemerkte Pfarrer Christian Ammersbach in seiner Abschiedsrede. Der Weggang Eisenachers reißt eine umso größere Lücke, verließen doch erst kürzlich Pfarrvikar Johannes Werst und Pastoralreferentin Raphaela Holzinger die Pfarreiengemeinschaft, um sich neuen Aufgaben in Gräfendorf und Schweinfurt zu widmen.

Artur Eisenacher prägte sieben Jahre maßgeblich das Miteinander in der Pfarreiengemeinschaft, war als Seelsorger vor allem in Binsbach und Gänheim tätig, engagierte sich im Freizeitteam der Kinder- und Jugendfreizeit, im Helferkreis Arnstein, im Firmteam, im Pfründnerspital und in vielen anderen diakonischen Bereichen. "Anwalt der benachteiligten Menschen" sei Eisenacher gewesen, lobte Pfarrer Ammersbach den unermüdlichen Einsatz des Diakons.

Die Berufung gelebt

"Du bist ein Freund geworden und hast Deine Berufung gelebt", dankte Arnsteins Bürgermeister Franz-Josef Sauer dem scheidenden Seelsorger im Namen der Stadt für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Als Erinnerung überreichte er ein Kreuz, gearbeitet aus dem Holz eines Arnsteiner Nussbaums.

Den engen Kontakt zu den Bürgern der einzelnen Gemeinden und die Sorge um die Mitmenschen hob auch Sabine Völker, Vorsitzende des Pfarreiengemeinschafts-Forums, hervor. So habe der Diakon die Aktion "12 mal 10" ins Leben gerufen, bei der Privatpersonen monatlich zehn Euro für hilfsbedürftige Menschen in Arnstein spenden. Mit seinem Wirken habe er den Maßstab sehr hoch gesetzt, konstatierte die Arnsteiner Pfarrgemeinderatsvorsitzende Regina Dorn und gestand: "Artur, wir werden dich schrecklich vermissen".

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