WIESENFELD

Ein eigener Raum für die Sängerjugend

Neuer Raum: Freude herrschte beim Kinderchor „Happy Kids“ (in gelben T-Shirts) und beim Jugendchor „Sound Around“ (stehend).
Foto: J. RIEDMANN | Neuer Raum: Freude herrschte beim Kinderchor „Happy Kids“ (in gelben T-Shirts) und beim Jugendchor „Sound Around“ (stehend).

Zur Intensivierung der Jugendarbeit hat der Gesangverein „Liederkranz“ Wiesenfeld in seinem Sängerheim einen bislang ungenutzten Dachraum für die Jüngsten im Verein ausgebaut. In Anwesenheit von Kinder- und Jugendchor, Eltern und Sponsoren stellte die Vorstandschaft den Jugendraum vor.

Vor den geladenen Gästen gab der Jugendchor „Sound Around“ unter der Leitung von Timo Heßdörfer aus Karlburg zwei Kostproben. Der Kinderchor „Happy Kids“ unter der Leitung von Silvia Schäfer stellte die Lieder vor, die der Chor beim Festabend zur 875-Jahrfeier von Wiesenfeld in der Waldsassenhalle aufgeführt hatte.

Nach dem Bau des Sängerheimes neben der als Konzertsaal und Veranstaltungsraum nutzbaren ehemaligen Synagoge begann der Gesangverein mit der Gründung des Kinderchores 1997 verstärkt seine Kinder- und Jugendarbeit, berichtete Jugendleiterin Beate Klühspies. Wegen des großen Zuspruchs konnte neben dem Kinderchor, den von Anfang an Silvia Schäfer betreute, auch der Jugendchor „Magic Voices“ gegründet werden, den Sigrid Schwab zu Erfolgen führte. Wegen Studien und beruflichen Verpflichtungen löste sich dieser Chor nach über zehn Jahren auf.

Mit den sechs Sängerinnen und zwei Sängern von „Sound Around“ beginnt der Verein einen Neustart. Im Kinderchor „Happy Kids“ sind elf Kinder dabei. Klühspies hofft, dass von hier Kinder den Jugendchor verstärken. Mit dieser Nachwuchsarbeit verbindet der Verein die Hoffnung, in einigen jungen Menschen einen Grundstein für den späteren Beitritt zum gemischten Chor zu legen.

Theo Dittmaier, Zweiter Bürgermeister von Karlstadt, erklärte, er habe die Baumaßnahme interessiert begleitet. Er lobte die Entwicklung des Gesangvereins mit seinen vier Chören, die sich stark in das Gemeinschaftsleben des Dorfes einbringen.

Vorsitzender Peter Knöll beschrieb die Baumaßnahme. Beim Neubau des Sängerheimes blieb der Dachraum über dem Eingangsbereich mit Toiletten, Küche und Abstellraum als Baustelle liegen. Lediglich eine Türe in den bis zum Dach offenen Sängerraum erinnerte an den ungenutzten Dachboden. Mit dem Bau einer hölzernen Treppe wurde ein Zugang geschaffen und der zirka 20 Quadratmeter große Raum ausgebaut.

Zwei Dachfenster geben dem Raum viel Licht. In den Seitenschrägen entstand hinter Schranktüren viel Stauraum für Material. Tische und Stühle bieten die Möglichkeit für Besprechungen, Basteln oder Malen. Im Jugendraum können auch einmal Instrumente und Notenständer stehen bleiben, ohne dass sie stören.

Für ein Aha-Erlebnis sorgt beim Betreten des Raumes die Graffiti-Bemalung der Giebelwand mit dem Rundfenster, die Wolfgang Müller vom Wiesenfelder Graphikbüro w.m.graphix aufgesprüht hat.

Für den Ausbau hat der Verein 9794 Euro ausgegeben. Zahlreiche Vereinsmitglieder haben viele Stunden Eigenleistungen erbracht, berichtete Knöll. 5317 Euro steuerten Sponsoren bei. Dies waren die Gustav-Woehrnitz-Stiftung Lohr, Sparkasse Mainfranken, Raiffeisenbank Main-Spessart, Brauerei Schlappeseppl, Freie Wähler, SPD und der Lions-Club Mittelmain-Karlstadt.

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