Wiesenfeld

Eine Bank im Naturschutzgebiet aufgestellt

Eine Sitzbank im Naturschutzgebiet Rammersberg in Wiesenfeld stellte die Kolpingfamilie Wiesenfeld auf. Im Bild (von links) die Vorsitzende der Kolpingfamilie Angelika Dittmaier, Vorsitzender der Kolpingfamilie Hans Ommert, Vorstandsmitglied Robert Peter, Vorstandsmitglied Franz Wolf.
Eine Sitzbank im Naturschutzgebiet Rammersberg in Wiesenfeld stellte die Kolpingfamilie Wiesenfeld auf. Im Bild (von links) die Vorsitzende der Kolpingfamilie Angelika Dittmaier, Vorsitzender der Kolpingfamilie Hans Ommert, Vorstandsmitglied Robert Peter, Vorstandsmitglied Franz Wolf. Foto: Theo Dittmaier

Eine Sitzbank zum Verweilen im Naturschutzgebiet (NSG) Rammersberg in Wiesenfeld stellte die Kolpingfamilie Wiesenfeld auf. Der Standort der Sitzbank, welcher vom Leiter der Oberen Naturschutzbehörde Dr. Thomas Keller gut geheißen wurde, ermöglicht auch einen wunderschönen Blick ins Maintal. Zum NSG mit seiner Gesamtfläche von 273 Hektar gehören Flächen von Mäusberg und Ständelberg, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Flächen im Rammersberg zeigen ein wesentlich offeneres Erscheinungsbild. Hier dominiert die von Wacholder, einzelnen Eichen und Kiefern durchsetzter Steppenheide mit ihren Halbtrockenrasen. Im Steppenheidewald sind allerlei seltene Pflanzenarten zu finden. Der Mehlbeere und der Elsbeere, zwei Wärme liebenden Baumarten, gefällt es hier so gut, dass sie hier im Gebiet sogar bastardieren und neue Arten bilden. Die Trockenstandorte im NSG sind äußerst repräsentativ und gehören nicht nur zu den bemerkenswertesten Orchideenstandorten Unterfrankens, sondern ganz Bayerns.    

Wegen des farbigen Schauspiels von seltenen Blumen kommen viele Besucher auf den Rammersberg. Jedes Frühjahr pilgern sie dorthin, um sich zu vergewissern, dass die Adonisröschen noch da sind. Die attraktiven Pflanzenarten sind ein Markenzeichen der Gegend. Im Gebiet sind insgesamt 22 Orchideenarten darunter auch Frauenschuh, Purpurknabenkraut oder Diptam beheimatet. Auch locken viele Besucher die vom Aussterben bedrohte Vogelarten an. Insgesamt wurden mehr als 15 Vogelarten der Roten Liste in und um der offenen Steppenheide, wie Heidelerche oder Baumpieper, festgestellt, was auf die überregionale Bedeutung des Areals für die Vogelwelt hinweist, heißt es in der Mitteilung weiter.

Dem Besucher fallen vor allem viele verschiedene rund 80 unterschiedliche Schmetterlingsarten auf. Darunter finden sich so seltene Arten wie der Segelfalter und seltene Bläulinge wie der vom Aussterben bedrohte Kreuzenzian-Ameisenbläuling und der Storchschnabelbläuling. Das Naturschutzgebiet ist ein bedeutendes Areal für Vögel, Pflanzen und Insekten.

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