Homburg

Endspurt Sommerakademie: Aktmodell vom Klostersee

Eine Aktstudie, die im Kunstkurs der Würzburger Künstlerin Dorette Jansen bei der Sommerakademie auf Schloss Homburg entstanden.
Foto: M. Harth | Eine Aktstudie, die im Kunstkurs der Würzburger Künstlerin Dorette Jansen bei der Sommerakademie auf Schloss Homburg entstanden.

Mit einer Ausstellung von Arbeiten der Kursteilnehmer wurde am Samstag das Ende der diesjährigen Sommerakademie Schloss Homburg eingeleitet. Dazu begrüßte Initiatorin Elvira Lantenhammer die Gäste im Ausstellungssaal des Gebsattel-Schlosses.

Harte Arbeit für Aktmodelle

Erstmals hatte Dorette Jansen einen Mal-, Zeichen- und Modellierkurs angeboten, bei dem unter dem Titel „La Figura“ der menschliche Körper im Blickpunkt stand. Die Würzburger Künstlerin hob hervor, dass sie sich schon während ihres Studiums bevorzugt mit diesem Thema auseinandergesetzt hatte. In einem Raum, der sonst bei Weinfesten als Bar genutzt wurde, fanden die Teilnehmer gute Arbeitsbedingungen vor.

Gerade beim Modellieren wurde den vier Aktmodellen beim langen Halten der Posen viel abverlangt. Man hatte auch am Trennfelder Klostersee gearbeitet und dort eine Dame spontan dafür gewinnen können, erstmals in ihrem Leben Modell zu stehen.

Neben den Tonarbeiten entstanden Ölgemälde, Zeichnungen und Skizzen mit Wachsmalkreide. Ganz besonders, so betonte Dorette Jansen, habe sie sich mit ihren Teilnehmer über den Besuch des Würzburger Malers und Kunstdozenten Peter Stein gefreut, der vor Ort auch ein wenig gearbeitet habe.

Elvira Lantenhammer hatte ihren Kursteilnehmern eine intensive Auseinandersetzung mit der Malerei in Ei-Tempera- oder Acrylfarben unter der Aufgabenstellung „Die Farbe zuerst – Kontraste“ versprochen. Bevorzugt habe man dieses Mal in kleinen Formaten gearbeitet, was gerade Neulingen ein wenig die Angst vor dem Experimentieren nehmen soll, meinte die Homburger Künstlerin. Sie biete ihren Teilnehmern begleitende Hilfestellung auf ihren Wegen an.

Kunstkurse auch im nächsten Jahr

Die ausgestellten Gemälde seien letztlich weniger als fertige Werke, sondern eher als Studien eines „Works in Progress“ zu sehen. Wesentlich sei die Konzentration auf die Farbe gewesen, was schrittweise auch zu zunehmender Abstrahierung von realistischer Darstellung führen könne. Geläufige Farbkontraste wie Hell-Dunkel oder Warm-Kalt wurden erprobt, wie auch die klassische Farbenlehre mit Komplementär- oder Simultankontrasten.

Die Ausstellungsgäste betrachteten aufmerksam die Kunstwerke, die in einer kreativen und ansprechenden Atmosphäre entstanden waren, und sprachen mit den beiden Kursleiterinnen über ihre Eindrücke. Lantenhammer will auch im Jahr 2018 Kunstkurse im Rahmen ihrer Sommerakademie Schloss Homburg anbieten.

Elvira Lantenhammer (rechts) mit Kursteilnehmern.
Foto: Martin Harth | Elvira Lantenhammer (rechts) mit Kursteilnehmern.
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