Fellen

Fellener Gemeinderat billigt umstrittenen Nasslagerplatz

Symbolbild Nasslagerplatz.
Symbolbild Nasslagerplatz. Foto: Roland Pleier

Der Bauantrag des Rienecker Forstunternehmers Dr. Georg Sax zur Errichtung eines Nasslagerplatzes zur Beregnung von Rundhölzern auf seinen Grundstücken im Rengersbrunner "Haslergrund" sorgte in den Dörfern für mächtig Gesprächsstoff, erklärte Bürgermeisterin Zita Baur in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Beim vergangenen Treffen am 9. Juli billigte das Gremium mit einer Gegenstimme das Vorhaben. Sorgen der Bürgerschaft rankten sich besonders um die Verkehrsbelastung, die Sauberkeit des möglicherweise mit Schwebstoffen durchsetzten Wassers und die letztlich nur noch in der "Fella" ankommenden geringen Wassermenge.

Leider hatte diese Redaktion in ihrer Ausgabe vom 15. Juli aufgrund eines Übermittlungsfehlers von täglich 40 angelieferten LKW-Ladungen Rundhölzern sowie der gleichen Menge abgefahrenen LKW-Fuhren berichtet. Nach Worten des Antragstellers sei dieser Wert jedoch die jährliche Umschlagsmenge.

Die Bürgermeisterin unterstrich nochmals deutlich, dass der Bauantrag über das Landratsamt der Unteren Naturschutzbehörde sowie dem Wasserwirtschaftsamt zur Prüfung vorgelegt wird. Erst dann entscheidet sich die Genehmigung, unabhängig vom Beschluss des Fellener Gemeinderates.

Geländer im Marspfad

Bürgermeisterin Zita Baur berichtete von Restbauarbeiten an der neuen Staatsstraße 2303 im Bereich des Sportplatzes. So wird von Burgsinn kommend in der Einfahrt in die Hauptstraße noch ein markierter "Tropfen" zur besseren Erkennbarkeit der Einmündung und somit zur Verkehrssicherheit auf die Fahrbahn aufgeklebt. Außerdem werden noch Schutzplanken und im "Marspfad" ein Geländer über dem Wasserdurchlass des Baches "Aura" montiert.

Im Sachstandsbericht über die Außensanierung des Schulgebäudes kündigte Baur den Abschluss der Dacharbeiten für die 32. Kalenderwoche an. Nach dem Aufbringen des Putzes an den Gauben wird das Gerüst abgebaut. Nach dem Urlaub stellt die Malerfirma ihr Arbeitsgerüst im unteren Bereich auf. Der Ausbau der Fenster hat begonnen und im August ist deren restlicher Ausbau im Untergeschoß eingeplant. Leider hat sich das unter der geschlossenen Fassade vermutete durchgängige Fachwerk nicht bestätigt, bedauerte die Bürgermeisterin. Jedoch offenbarte sich eine schöne Fensterumrahmung, die farblich dem vorderen Fachwerk angepasst wird und so ein harmonisches Bild vermittelt.

Wasserwart Herbert Interwies und die Bauhofmitarbeiter waren bei der Lecksuche nach einem Wasserrohrbruch schnell erfolgreich. Die Leckage konnte bereits repariert werden und somit sind die Wasserverluste wieder unter Kontrolle. Weiter erneuert dieser Trupp derzeit das Wasserschieberkreuz an der Einfahrt Hauptstraße/Rieneckertal. Baur versprach, die angefallenen Rechnungen in der nächsten Gemeinderatssitzung nachträglich genehmigen zu lassen.

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