Kreuzwertheim

Feuerwehr in Main-Spessart startet wieder mit Ausbildung

Es gibt wieder Lehrgänge für Atemschutzgeräteträger bei der Feuerwehr in Main-Spessart.
Foto: Jan Klüpfel | Es gibt wieder Lehrgänge für Atemschutzgeräteträger bei der Feuerwehr in Main-Spessart.

Aufgrund einer Organisationsänderung bei der Feuerwehr Lohr und der Corona-Pandemie ist auch die Grundausausbildung der Atemschutzgeräteträger ins Stocken geraten. Nun hat sie laut Mitteilung von Kreisbrandmeister Joachim Mantel aus Lohr wieder begonnen.

Im Landkreis Main-Spessart bestehe jährlich ein Bedarf an rund 50 neuen Atemschutzgeräteträgern. Der erste Lehrgang im März 2020 mit 18 Teilnehmern in Marktheidenfeld sei abgebrochen, ein darauffolgender Lehrgang nicht begonnen worden. Mittlerweile seien 75 Anmeldungen aus den Feuerwehren aufgelaufen. Einige Feuerwehren bekämen neue Fahrzeuge mit Atemschutzgeräten und benötigten dringend entsprechend ausgebildete Einsatzkräfte. Vor diesem Hintergrund wurden laut dem Kreisbrandmeister Überlegungen angestellt, wie die Ausbildung wieder aufgenommen werden könnte.

Vorübergehend in Kreuzwertheim

Als große Hilfe habe sich der Kommandant der Feuerwehr Kreuzwertheim, Andreas Gottschalk, gezeigt. Er habe die Möglichkeiten geprüft, mit seiner Mannschaft und dem Bürgermeister Klaus Thoma einen AGT-Lehrgang in Kreuzwertheim zu unterstützen. Nach positiver Rückmeldung habe Joachim Mantel mit seinem Team und den Kreuzwertheimern vor Ort die Ausbildungsmöglichkeiten besichtigt und sei in die Planung einsteigen. Besonders die Zurverfügungstellung eines alten Industriegebäudes durch den Eigentümer Frank Theobald für die praktische Ausbildung habe den Ausschlag gegeben, die Ausbildung vorübergehend in Kreuzwertheim vorzunehmen.

Das Feuerwehrhaus, die benachbarte alte Schule, der Hinterhof vor dem Kindergarten und das Industriegebäude können nun für einen Doppellehrgang vom 22. August bis 27. September genutzt werden, wie es in der Mitteilung weiter heißt.

Vor Lehrgangsbeginn sei ein Hygiene-Konzept erarbeitet und dazu verschiedene Meinungen und Empfehlungen unter anderem vom Lohrer Feuerwehrarzt Leo Spor eingeholt worden. Finale Abstimmung sei mit der Kreisfeuerwehrärztin Irene Preis aus Gänheim erfolgt.

Teilnehmerzahl von 18 auf zwölf reduziert

Unter Corona-Bedingungen sei es nicht einfach, die Ausbildung umzusetzen, dazu habe die Teilnehmerzahl von 18 auf zwölf reduziert werden müssen, somit werde sich der Abbau der aufgelaufenen Anmeldungen ins Jahr 2021 verschieben, weitere Anmeldungen werden hinzukommen. Kreisbrandmeister Joachim Mantel, Kreisbrandrat und die Kreisbrandinspektoren arbeiteten zurzeit an einem Lösungsansatz, um Lehrgänge ab 2021 wirtschaftlicher, jedoch auch in höherer Anzahl im Kreis abzuhalten.

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Main-Spessart und erhalten Sie zweimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Weitere Artikel
Themen & Autoren
Kreuzwertheim
Feuerwehr Lohr
Gänheim
Klaus Thoma
Kreisbrandinspektoren
Kreisbrandmeister
Kreisbrandräte
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!