LOHR

Fleißbildchen für die Besucher

Der Einbanddeckel von „Mola Koko! Grüße aus Kamerun“, den Aufzeichnungen mit rassistischen Anmerkungen eines Kamerunaufenthaltes von Grete Ziemann, Berlin, 1908.
Foto: Schulmuseum | Der Einbanddeckel von „Mola Koko! Grüße aus Kamerun“, den Aufzeichnungen mit rassistischen Anmerkungen eines Kamerunaufenthaltes von Grete Ziemann, Berlin, 1908.

Aus Anlass des Internationalen Museumstages 2015 ist das Lohrer Schulmuseum am Sonntag, 17. Mai, bei freiem Eintritt von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Jeder Besucher erhält außerdem ein Fleißbildchen. Derartige Bildchen waren früher als Zeichen der Anerkennung für besonderen Fleiß und gutes Betragen in der Schule bei den Kindern sehr begehrt, teilt das Museum mit.

Von 15 bis 16 hält der Rektor im Ruhestand Georg Ludwig Hegel eine unterhaltsame Unterrichtsstunde für Kinder.

Zu sehen ist die Jahressonderausstellung „Meine Feder werd' zur Lanze!“ – Erziehung zum Krieg 1914-1918. Letztmalig zu sehen ist auch am 17. Mai die Sonderausstellung „Der Afrikaner im Kinderbuch“, die in sechs Vitrinen im Eingangsbereich des Museums gezeigt wird.

Mit dem politisch-geschichtlichen Konzept, das auf die Zeit von 1789 (Französische Revolution) bis 1989 (Zusammenbruch der DDR) ausgerichtet ist und die Abhängigkeit der Schulentwicklung und des gesamten Erziehungswesens von totalitären Strömungen dieser Epoche akzentuiert, hat sich das Lohrer Schulmuseum schnell einen überregionalen Ruf als bedeutende Dokumentationsstätte des pädagogischen Alltags vergangener Zeiten erworben, heißt es weiter in einer Pressemitteilung.

Schwerpunkte des Museums sind das Deutsche Kaiserreich (1871-1918) und das Dritte Reich (1933-1945). Die Anordnung der Themenkreise unter Einbeziehung der außerschulischen Erziehung (beispielsweise im Elternhaus und durch die Kirchen) verdeutlicht Ähnlichkeiten, Veränderungen und Unterschiede dieser Zeitabschnitte.

Das Lohrer Schulmuseum zählt heute – auch in Bezug auf Raumgestaltung und Präsentation – national wie international zu den attraktivsten Museen seiner Art.

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