Hafenlohr

Förderantrag für Hafenlohrer Ankerareal um Gebietskulisse erweitert

Der Gemeinderat Hafenlohr besichtigte die Baustelle am Bauhof.
Der Gemeinderat Hafenlohr besichtigte die Baustelle am Bauhof. Foto: Sabine Pfeuffer

Vor ihrer Sitzung besichtigten die Mitglieder des Hafenlohrer Gemeinderats den Bauhof und die Turnhalle. Anschließend wurde ein Auftrag über rund 94 000 Euro an die Firma BHP aus Karlstadt für Arbeiten an Heizung, Lüftung und Sanitär des Bauhofs vergeben.

Diskussion gab es um die Genehmigung der Niederschrift der vorherigen Sitzung, denn sie war für Manuel Fischer und Katja Wagner-König zu ungenau. Bürgermeister Thorsten Schwab erklärte daraufhin, dass das Wichtigste in der Niederschrift die Beschlüsse seien und Diskussionen nicht wortwörtlich dokumentiert werden müssten.

Die neuen Eigentümer der Grundstücke in der Hauptstraße 6 und 6a haben sich hinsichtlich der angedachten Umbau- und Sanierungsmaßnahmen des Ankerareals ans Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft gewandt und nach Fördermöglichkeiten gefragt.

Erweiterung um Gebietskulisse

Mit dem Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Unterfranken wurde abgeklärt, dass man aufgrund der räumlichen Nähe die Maßnahmen als "Gebietskulisse" betrachten könnte, in denen auch private Bauherren eine Förderung vom Amt erhalten können.

Die Gemeinde muss einverstanden sein und den Förderantrag für das Ankerareal um die Gebietskulisse erweitern. Dem stimmte der Rat einstimmig zu.

Schwab erklärte, dass sowohl die Bauherren als auch die Gemeinde erst am Anfang ihrer Planungen stünden. Sollte die Gemeinde am Ende doch keinen Förderantrag stellen, so könne auch der Privatmann dies nicht tun. Ob weitere Anwohner in den Genuss einer Förderung kommen könnten, müsse in jedem Fall wieder neu angefragt werden.

Gegen den Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in Hafenlohr, Am Schnitzer 3, hatte der Rat keine Einwände.

Kritik an der Grünflächenpflege

Katja Wagner-König bemängelte die Pflege einiger Grünflächen der Gemeinde und schlug vor über ein Pflegekonzept nachzudenken. Schwab erklärte, dass es ein solches Konzept bereits gebe und an manchen Stellen Blühflächen bewusst stehen blieben.

"Der Bauhof weiß genau, wann was zu mähen ist und macht das schon gut. Manchmal rufen Bürger an, man solle Grünflächen stehen lassen, weil Margeriten blühen, andere beschweren sich, dass die Kinder Zecken bekommen. Allen kann man es nicht recht machen und manches wächst bei Regen auch einfach schneller ", sagte Schwab.

Manuel Fischer wollte auch diesmal wieder wissen, wie der Stand hinsichtlich der Umgehung ist. Schwab erklärte ihm – wie bereits in den vergangenen beiden Sitzungen –, dass es aufgrund einer Klage ein Gerichtsverfahren gebe und der Freistaat Bayern der Bauherr sei.

Auf Anregung von Hans-Jürgen Pawlicki wird geprüft, ob die Einrichtung einer zusätzlichen Bushaltestelle möglich sei. Schwab zeigte zudem Bilder vom umgestalteten Kleinkindbereich im Kindergarten. Die Rasenfläche wurde durch Fallschutz-Pflaster ersetzt und ein Spielhäuschen errichtet.

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