Frauenarzt Prof. Teichmann: Opfer einer Intrige

Als ein Opfer der Intrige mehrerer Oberärzte, aufgestachelt von einem zuvor degradierten Kollegen, stellte sich Professor Dr. Alexander Teichmann am Freitag in einer Pressekonferenz in Aschaffenburg dar. Zudem kritisiert der Leiter der Gynäkologie im Gesundheitsportal Karlstadt die lange staatsanwaltliche Ermittlungszeit von 15 Monaten.
Alexander Teichmann freut sich über die Einstellung der Ermittlungen gegen ihn.
Foto: FOTO K. Patzer | Alexander Teichmann freut sich über die Einstellung der Ermittlungen gegen ihn.

Bei dem von Teichmann und seinem Rechtsanwalt Dr. Karl-Adolf Günther einberufenen Pressegespräch ging der Chef der Frauenabteilung im Aschaffenburger Klinikum und im Alzenauer Krankenhaus sowie der Gynäkologie am Klinikum Main-Spessart auf die Vorwürfe ein. Wie berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg nach ihren Ermittlungen Teichmann vom Vorwurf der Körperverletzungen in zehn Fällen, darunter einem mit Todesfolge, freigesprochen. Weiter ermittelt wird wegen angeblichen persönlichen Abrechnungsbetrugs, bei dem zu klären ist, ob der 57-jährige Chefarzt, wie abgerechnet, selbst am OP-Tisch stand ...

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