Lohr

Freie Wähler: Alle MSP-Kommunen sollen fürs Tierheim zahlen

Die ständige Diskussion um die kommunale Förderung des Tierschutzvereins Lohr beenden wollen die Freien Wähler Main-Spessart. Sie schlagen dem Kreistag eine Lösung vor.
Eine verlässliche und allgemeine kommunale Bezuschussung des Wally-Bangert-Tierheims in Lohr-Sackenbach wünschen sich die Freien Wähler Main-Spessart.
Eine verlässliche und allgemeine kommunale Bezuschussung des Wally-Bangert-Tierheims in Lohr-Sackenbach wünschen sich die Freien Wähler Main-Spessart. Foto: Eva Loschert

Zur Vermeidung der seit Jahrzehnten wiederkehrenden Diskussionen um die Bezuschussung des Lohrer Tierheims strebt die Kreistagsfraktion der Freien Wähler Main-Spessart nach einer endgültigen Lösung. Fraktionsvorsitzende Brigitte Riedmann hat deswegen einen Antrag formuliert, über den der Kreistag Main-Spessart in einer der nächsten Sitzungen beraten und beschließen soll. Der Vorschlag der Freien Wähler zielt dahin, dass künftig alle 40 MSP-Kommunen einen Zuschuss geben - entweder direkt oder über die Kreisumlage und den Landkreis.

Zuschuss auf freiwilliger Basis

Brigitte Riedmann stellt im Schreiben an Landrätin Sabine Sitter fest, dass Fundtiere generell in die Zuständigkeit der Kommunen fallen. Da sich der Tierschutzverein Lohr um die Tiere kümmert und ein Tierheim für sie unterhält, leisten einige Städte und Gemeinden des Landkreises jährlich einen freiwilligen finanziellen Beitrag für den Verein, "aber nicht alle", wie die FW-Fraktionsvorsitzende bedauert. Ebenso unterschiedlich verhalten sich die Kommunen mit Investitionszuschüssen für den Tierschutzverein.

Brigitte Riedmann: "Es wäre wünschenswert, wenn sich alle Kommunen ihrer Verantwortung für den Tierschutz bewusst wären, dann wäre diese Diskussion überflüssig. Deshalb wird immer wieder diskutiert, ob generell über die Kreisumlage eine Bezuschussung möglich ist. Dieser Variante müssten allerdings alle Kommunen zustimmen." Die Freien Wähler wollen "im Kreistag nochmals dafür werben, dass sich alle Kommunen im Landkreis an der Finanzierung beteiligen. Sollte sich eine Kommune dagegen entscheiden, halten wir einen Ausschluss von der kostenfreien Nutzung des Tierheims für angemessen."

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