Karlstadt

Für Hunde gilt Anleinpflicht im Stadtgebiet

Innerhalb des Stadtgebietes besteht eine Anleinpflicht für Hunde, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Karlstadt. In der letzten Zeit seien vermehrt Beschwerden mit dem Hinweis eingegangen, dass diese Anleinpflicht nicht beachtet wird. Immer wieder sei zu beobachten, dass Hunde beim "Gassi gehen" weit von Herrchen oder Frauchen entfernt herumlaufen oder sogar ohne Aufsicht nach draußen gelassen werden und im Stadtgebie alleine unterwegs sind. Daher weist die Stadt darauf hin, dass aus Sicherheitsgründen alle Hundebesitzer darauf zu achten haben, die geltenden Regelungen und Anleinpflichten einzuhalten.

Auf öffentlichen Kinderspielplätzen besteht ein generelles Verbot für Hunde, heißt es in der Pressemitteilung. Dazu zählen auch öffentlich zugängliche Flächen, die für Kinder und Jugendliche zum Spielen gedacht sind und von der Stadt Karlstadt unterhalten werden. Auch öffentliche Grünflächen zählen mit dazu. Zudem dürfen sich Hunde in allen ausgewiesenen und beschilderten Naturschutzgebieten nur angeleint und auf den dort ausgewiesenen Wegen bewegen, so die Stadt.

Für Hunde ab einer Schulterhöhe von 50 Zentimetern gelten zudem weitere Beschränkungen. So müssen diese in der Kernstadt und in den Stadtteilen an einer reißfesten Leine mit einer maximalen Länge von drei Metern sowie einem schlupfsicheren Halsband geführt werden. Zudem dürfen nur zuverlässige Personen, die aufgrund ihrer körperlichen Konstitution geeignet sind, mit diesen Hunden spazieren gehen, so die Mitteilung.

Hunde auch im Außenbereich anleinen

Ansonsten gilt außerhalb der geschlossenen Ortslage, sofern hier keine anderweitigen rechtlichen Verbote, wie beispielsweise in Waldgebieten, gegeben sind, keine grundsätzliche Anleinpflicht für Hunde. Die Stadt bittet die Hundebesitzer, ihre Hunde auch im Außenbereich anzuleinen, wenn mit Umweltreizen durch Dritte oder andere Tiere zu rechnen ist.

In diesem Zusammenhang weißt die Stadt darauf hingewiesen, dass Hundebesitzer auch die Hinterlassenschaften ihrer Hunde beseitigen müssen. Laut Mitteilung hat die die Verunreinigung der öffentlichen Grünanlagen, Straßen und Gehwege durch Hundekot stark zugenommen. Die Stadt stellt seit Jahren an stark frequentierten Bereichen sogenannte "Huko-Depots" zur Verfügung, heißt es weiter, die von den Hundehaltern kostenfrei genutzt werden können.

Bei Missachtung der Leinenpflicht oder der Verschmutzung der Grünanlagen und Wege kann die Stadt eine gebührenpflichte Verwarnung oder im Wiederholungsfall die Missachtung mit einem Bußgeld ahnden.

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