Ansbach

Gehwege sollen gepflastert werden

Beim Großprojekt Dorfstraße in Ansbach fasste der Rodener Gemeinderat weitere Beschlüsse zum Ausbau.
Beim Großprojekt Dorfstraße in Ansbach fasste der Rodener Gemeinderat weitere Beschlüsse zum Ausbau. Foto: Martina Schneider

In seiner ersten Sitzung nach der Konstituierung befasste sich der Rodener Gemeinderat mit dem großen, 1 323 106 Euro teuren Bauprojekt "Dorfstraße" in Ansbach. In diesem Straßenzug ist seit einigen Wochen die Lohrer Firma Siegler Bau zugange, um das teilweise noch aus den 1920er Jahren stammende Wasser- und Kanalnetz zu sanieren und auf einen aktuellen Stand zu bringen und hernach die Straße wieder präsentabel herzurichten.

Am Montagabend befasste sich das Ratsgremium mit der Ausgestaltung der 650 Quadratmeter großen Fläche für die Gehsteige. In der Asphaltbauweise kostete diese Fläche netto rund 23 500 Euro, mit Betonpflastersteinen rund 37 000 Euro. Im Gremium entspann sich eine Diskussion pro und contra. Eine Asphaltschicht sei leichter zu reinigen, setzte sich aber nicht konsequent von der Straße ab zumal beide auf einer Ebene liegen.

Optische Unterscheidung

Pflaster biete die Möglichkeit der optischen Unterscheidung von Straße und Gehweg. Auch könnten bei einer Pflasterbauweise weitere notwendige Rohre unterirdisch verlegt werden, ohne dass die Oberfläche – wie bei Asphalt – aufgeschnitten werden müsse. Der Rat sprach sich grundsätzlich fürs Pflastern aus, würde aber gerne ein paar Muster sehen, denn zum Ortsbild der Gemeinde gehört eher der Buntsandstein, also ein rötlicheres Pflaster. Bürgermeister Johannes Albert wird dies mit den Bauverantwortlichen klären und Muster vorlegen lassen.

Angeregt worden war auch, beim Ausbau der Dorfstraße gleich ein Leerrohr vom Löschweiher am Feuerwehrhaus bis zur Kreuzung mit zu verlegen. Dieses könnte an den Überlauf des dortigen Brunnens angeschlossen werden. Somit wäre die Speisung des Löschweihers mit natürlichem Gefälle ohne Pumpaufwand möglich.

Der Löschweiher wird durch eine Quelle versorgt, die in den vergangenen trockenen Sommern nicht immer zuverlässig Wasser geschüttet hatte. Mit diesem Rohr könne der Wasserstand des Löschweihers sichergestellt werden, und es wäre im Notfall kein teures Trinkwasser nötig.

Das Planungsbüro hatte die Kosten für das Rohr auf rund 12 000 Euro angesetzt. Über diesen Betrag entspann sich eine Diskussion, da einigen Räten das Rohr zu groß dimensioniert erschien, es würde auch ein kleineres und günstigeres tun. Mit einer Gegenstimme sprach sich das Gremium dafür aus, dass das Rohr maximal die Hälfte kosten dürfe, dann solle es eingebaut werden. Der Bürgermeister wird dies mit den Planern besprechen und entsprechend beauftragen.

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