Fellen

In Fellen sollen neue Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen

Bürgermeisterin Zita Baur nahm zusätzlich die Erweiterung des Bebauungsplans "Langental-Forst" auf die Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung in Fellen. Michael Öchsner vom planenden Büro Auktor-Ingenieure (Würzburg) erläuterte, dass in einem vereinfachten Verfahren Außenbereichsflächen als allgemeines Wohngebiet zur Bebauung einbezogen werden sollen. Nachdem keine Umweltprüfung erforderlich ist und nur eine einmalige Anhörung der beteiligten Behörden erfolgt, ist der Aufwand für die Gemeinde erheblich geringer, betonte die Bürgermeisterin. Die Zufahrt der beiden neu geplanten Baugrundstücke erfolgt über den bestehenden Wendehammer.

Die neu geplanten freistehenden Ein- oder Zweifamilienhäuser sollen an die bestehenden Häuser angepasst werden, führte Öchsner weiter aus. Pro Wohneinheit sind mindestens zwei Stellplätze auf dem Grundstück vorgesehen und die Begrünung der Außenwände durch Kletterpflanzen wird empfohlen. Bei Starkregen ankommendes Oberflächenwasser wird über einen begrünten flachen Graben entlang des Grundstücks abgeleitet und könnte so in den Bach "Fella" eingeleitet werden. Die Baumfallgrenze des angrenzenden Fichtenwaldes sollte mit 20 Metern ausreichend sein. Die Firstrichtung kann der Häuslebauer selbst bestimmen.

Diskussion um Dachvarianten

Als nächsten Schritt nannte Michael Öchsner die öffentliche Beteiligung. Die Träger öffentlicher Belange, die Behörden, werden nur einmalig um ihre Billigung gebeten. Im Gremium entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die vorgegebenen Dachvarianten. Neben dem klassischen Satteldach und einem Pultdach sollte der Gemeinderat über die Zulassung eines Flachdaches entscheiden. Während Zita Baur ein Flachdach gegenüber den bereits vorhandenen Wohnhäusern als sehr einschneidend empfand, beurteilten Stellvertretender Bürgermeister Armin Pfeifroth und Christoph Althaus die derzeitige Gesellschaft als modern, die man nach ihrem Gusto bauen lassen sollte. Die darüber erfolgte Abstimmung gab ihnen mit 5:3 Stimmen recht.

Abschließend fasste der Gemeinderat einstimmig den Billigungs- und Auslegungsbeschluss für die Erweiterung des Bebauungsplans Langental-Forst, vorbehaltlich des noch vorliegenden Grünordnungsplans.

In einem weiteren Punkt hatte das Gremium über den Antrag von Simon und Selina Gerlach auf Erlass einer Einbeziehungssatzung für Teilbereiche zweier Grundstücke im Bereich "Schafberg" zu entscheiden. Die Eheleute möchten auf dem einen Teilstück ein Wohnhaus errichten, während auf der weiteren Fläche ein zusätzliches Baugrundstück entsteht. Nach Bürgermeisterin Baur befinden sich die Grundstücke im Außenbereich. Ohne Diskussion billigt der Gemeinderat einstimmig die Bebauung der beiden Grundstücke im Rahmen der neu zu schließenden Satzung. Der vorhandene Erschließungsweg wird verlängert und der Kommune dürfen keinerlei Kosten entstehen.

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