Remlingen

Gemeinderat verabschiedete den Haushalt

Zu Beginn der Sitzung des Marktgemeinderates Remlingen am Dienstag im Feuerwehrhaus wurden  Bürgermeister Günter Schumacher und seine  Ratsmitglieder vom neuen Feuerwehrfahrzeug (HLF 10) begrüßt. Eine Mannschaft der Wehr traf erst eine Stunde vorher ein, sie hatte das Löschfahrzeug im Herstellerwerk bei Ziegler in Gingen abgeholt. Die Räte saßen bei ausgefallener Heizung im Kühlen.

Am 22. Februar wurde bei einem Treffen des Bauausschusses mit dem Ingenieurbüro Arz über die Möglichkeiten der Ausschreibung für den geplanten Neubau des Trinkwasserhochbehälters gesprochen. Es bestehen die Möglichkeiten, das Vorhaben in einer offenen Ausschreibung mit mehreren Losen oder in einer beschränkten Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb, aufgeteilt in mehreren Losen, durchzuführen. Das Ingenieurbüro empfahl das Los 5 (Elektro-und Fernwirktechnik und Notstromaggregat) zu einem späteren Zeitpunkt auszuschreiben.

Der Bauausschuss hat sich jedoch anders entschieden. Mit einer Gegenstimme beschloss das Gremium, dass in einer öffentlichen Ausschreibung (nicht beschränkt) die fünf Lose gleichzeitig ausgeschrieben werden. Sie beinhalten den Externen Rohrleitungsbau, Hausbau, Edelstahbehälter incl. Reinigungssysteme, Installation und Maschinentechnik sowie Elektro- und Fernwirktechnik mit Notstromaggregat. Der Baubeginn soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Einstimmig beschloss der Marktgemeinderat, das vom Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg angebotene APG-365-Euro-Ticket anzunehmen. So soll das Ticket anteilig mit 100 Euro durch die Wohnortgemeinde und mit 100 Euro durch das Kommunalunternehmen des Landkreises bezuschusst werden. Bürgermeister Günter Schumacher zeigte sich erfreut über diese Entscheidung seines Gremiums, das auch die einhellige Meinung vertrat, dass die Jugend in Remlingen unterstützt wird.

Manfred Winzenhöler, Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt, erläuterte schwerpunktmäßig die wichtigsten Punkte des Verwaltungshaushalts. Die Ansätze des Vermögenshaushalts wurden einzeln angesprochen und, soweit erforderlich, begründet. Das Gesamtvolumen des Haushalts 2021 beträgt 5,6 Millionen Euro. Der Verwaltungshaushalt hat eine Summe von 3,3 Millionen Euro, und der Vermögenshaushalt kommt auf 2,3 Millionen Euro.

Insbesondere ging Manfred Winzenhöler auf den akuten Investitionsstau der Marktgemeinde ein, der etwa bei mindestens zehn Millionen Euro liegt, das betrifft Wasser, Abwasser und Straßen. Er appellierte an die Räte und den Bauausschuss, ein Konzept für die nächsten Jahre auszuarbeiten und Prioritäten zu setzen, "aber tut euch nicht übernehmen", meinte der Kämmerer mahnend. Einstimmig beschloss der Rat die Haushaltssatzung 2021, den Stellenplan und den Finanzplan und das ihm zugrunde liegende Investitionsprogramm 2020-2024. PS

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