Roden

Gemeinderat will keine Verkehrsüberwachung durch die VG

Gemeinderat will keine Verkehrsüberwachung durch die VG
Foto: Gimmler

Zwar hatte sich der Gemeinderat bereits im März darauf verständigt, dass ein Feuerwehrbedarfsplan erstellt werden soll. Allerdings war damals noch unklar, ob dies in Eigenregie oder durch einen externen Dienstleister geschehen soll.

Nun gab Bürgermeister Johannes Albert in der Gemeinderatssitzung am Montag bekannt, dass sich das Gremium nicht-öffentlich für eine externe Vergabe an die Firma Renninger entschieden habe; die Kosten dafür liegen laut Albert bei rund 9000 Euro.

Außerdem habe der Gemeinderat – ebenfalls in nicht-öffentlicher Sitzung – beschlossen, dass sich die Gemeinde Roden nicht an einer gemeinsamen Verkehrsüberwachung der Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld beteiligen werde. Das Gremium sei der Meinung, die Verkehrsüberwachung sei Aufgabe der Polizei.

Bauvorhaben genehmigt

Im öffentlichen Teil der Sitzung gab der Gemeinderat jeweils einstimmig (9:0) grünes Licht für den Bau eines Einfamilienhauses an der Schützenstraße, den Bau eines Einfamilienhauses und den Abbruch eines Schuppens an der Straße Am Kist sowie den Abbruch und Neubau eines Schuppens an der Straße Am Weber.

Keine Einwände hatte das Gremium gegen die geplante Neufestsetzung des Überschwemmungsgebiets des Mains, da die Gemeinde so gut wie nicht davon betroffen sei.

Angepasst an geänderte rechtliche Bestimmungen beschloss der Gemeinderat einstimmig eine neue Fassung der "Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter".

"Positive Signale" in Sachen Radweg

Bürgermeister Albert informierte über ein Gespräch mit seinem Urspringener Amtskollegen Volker Hemrich über einen möglichen Radwegebau zwischen Roden und Urspringen entlang der Staatsstraße. Wie er betonte, handele es sich dabei um "erste Gedankengänge". Sollte eine Realisierung erfolgen, hätte man laut Albert einen durchgängig asphaltierten Radweg von Zimmern nach Urspringen. Grundsätzlich würden solche Projekte gefördert, sagte er. Das zuständige staatliche Bauamt habe bereits "positive Signale" gegeben.

Als einige Gemeinderäte den Ausbau eines anderen Weges ins Spiel brachten, wies Albert darauf hin, dass eine Förderung nur dann zu erwarten sei, wenn der Weg nahe der Staatsstraße gebaut werde.

Beschwerden über "Tempo 30"-Zone 

Die in Roden ausgeschilderte Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 Stundenkilometer wurde laut Albert vom Landratsamt wieder aufgehoben, weil es viele Beschwerden gegeben habe. Vor Beginn des zweiten Bauabschnitts und der dadurch erneut zu erwartenden steigenden Verkehrsbelastung müsse man sich rechtzeitig Gedanken machen, wie man dies für die betroffenen Anwohner gut lösen könne, und auch entsprechend Druck machen, mahnte Christoph Henlein.

Das sei schwierig, antwortete Bürgermeister Albert. Da es sich um eine Staatsstraße handele, habe die Gemeinde wenig Einfluss. Langfristig gelte es, auf eine Umgehung auf der fränkischen Platte hinzuarbeiten, meinte Gerhard Leibl.

Müllsammelaktion in der Flur

Annamarie Wundes regte an, Kinder zum Sammeln von in der Flur liegendem Müll zu animieren. Das könne man mit einer Spende der Gemeinde an Kindergarten oder Feuerwehr verbinden. Diese Idee kam im Gemeinderat gut an. Allerdings hielt Tobias Winkler den von Wundes vorgeschlagenen "Tag der Umwelt" am 5. Juni für nicht so gut geeignet, weil man wegen der dann herrschenden Vegetation den Müll schlecht sehen könne; er schlug stattdessen einen Termin im Frühjahr vor.

Ferner regte Wundes an, im Dorfgemeinschaftshaus eine Ecke einzurichten, wo nicht mehr benötigte Kinderbücher und Spiele zum Mitnehmen für andere abgegeben werden können; sie bot an, sich um das Projekt zu kümmern.

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