Burgsinn

Haushalt des Schulverbands beschlossen

Die Zahl der Grund- und Mittelschüler in der Sinngrundschule Burgsinn ist gegenüber dem Vorjahr fast gleich geblieben, stellte Verbandsvorsitzender Bürgermeister Robert Herold in der Sitzung des Schulverbandes "Sinngrund-Mittelschule Burgsinn" fest. Besuchten 2012 noch 266 Kinder die Bildungseinrichtung, wird im Jahr 2021 dieser Wert auf 184 Schüler zurückgehen. Im Mittelpunkt stand der Haushaltsplan 2021, der mit einem Volumen in Höhe von 516 000 Euro einstimmig verabschiedet wurde. VG-Kämmerer Sebastian Bechold trug den beteiligten sechs Bürgermeistern das Zahlenwerk vor.

490 000 Euro sind im Verwaltungsteil und 26 000 Euro im Vermögensetat platziert. Erfreulich wertete Herold den Rückgang des Verwaltungsetats um 22 000 Euro sowie des Vermögensteils um 19 000 Euro. Hier ist die Beschaffung verschiedener Schulausstattungen wie EDV, Medienkonzept und Sprechanlage mit 10 000 Euro vorgesehen. Die Finanzierung erfolgt durch den Zuschuss aus dem Förderprogramm "Digitales Klassenzimmer" mit 26 000 Euro. 16 000 Euro werden in die Rücklage transferiert, die im Vorjahr zur Vorfinanzierung des Projekts entnommen wurden.

Personal größter Brocken

Die wichtigsten Ausgabenpositionen im Verwaltungsetat sind: Mieten für Schulgebäude und Sporthalle 145 000 Euro, Bewirtschaftung des Schulgebäudes 31 000 Euro, Personalkostenerstattung 120 000 Euro, Ausgleichsbetrag M-Schüler 25 000 Euro sowie Schülerbeförderung Grund- und Mittelschüler 100 000 Euro.

Diese werden im Wesentlichen durch Einnahmen aus der Kostenerstattung für Grundschüler von 189 700 Euro, der Schulumlage der Mitgliedsgemeinden für Mittelschüler mit 214 400 Euro und dem Staatszuschuss zur Schülerbeförderung von 70 000 Euro finanziert.

Die Schülerzahl beträgt 84 Mittel- und 100 Grundschüler. Daraus rechnet sich die Umlage mit 2552 Euro je Schüler. Im Vorjahr waren es 2639 Euro bei einem Schüler mehr. In seinem Ausblick auf die kommenden Jahre prognostizierte Kämmerer Sebastian Bechold eine relativ konstante Umlage. Weiter sinkende Schülerzahlen könnten jedoch die Pro-Kopf-Umlage erhöhen.

Die Kostenerstattung für die Grundschüler tragen die drei beteiligten Kommunen: Burgsinn 110 042 Euro, Obersinn 41 740 Euro und Mittelsinn 37 946 Euro. Für die Umlage der Mittelschüler müssen Rieneck 53 593 Euro, Burgsinn 51 041 Euro, Obersinn 30 624 Euro, Aura 35 729 Euro, Fellen 20 416 Euro und Mittelsinn 22 968 Euro entrichten.

Der Hausmeister und die Schulreinigungskräfte werden vom Markt Burgsinn gestellt und die Lohnkosten in Höhe von 120 000 Euro vom Schulverband erstattet, erklärte Bechold. Erfreulicherweise besitze der Schulverband Rücklagen, die zum Ende des Haushaltsjahres 2021 noch 230 600 Euro betragen.

Weiter informierte Vorsitzender Robert Herold über das umgesetzte Projekt "Digitales Klassenzimmer". Durch den Einsatz aller Fördergelder sind die technischen Voraussetzungen wie WLAN-Fähigkeit und leistungsfähiger Server vorhanden. Durch den Kauf von 30 Tablets und durch Leihgeräte können alle Schüler am PC arbeiten. Die Schule ist für Distanzunterricht gerüstet. "Der Staat möchte die Digitalisierung der Schulen vehement voran bringen", schloss der Vorsitzende.

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