Marktheidenfeld

Als Vorsitzende des Schulverbands: Helga Schmidt-Neder leistete "Beachtliches"

Führungswechsel beim Schulverband der Mittelschule Marktheidenfeld (von links): Rektorin Annette Hettiger, die bisherige Vorsitzende Helga Schmidt-Neder und der neu gewählte Vorsitzende, Marktheidenfelds Bürgermeister Thomas Stamm.
Führungswechsel beim Schulverband der Mittelschule Marktheidenfeld (von links): Rektorin Annette Hettiger, die bisherige Vorsitzende Helga Schmidt-Neder und der neu gewählte Vorsitzende, Marktheidenfelds Bürgermeister Thomas Stamm. Foto: Martin Harth

Im großen Sitzungssaal des Marktheidenfelder Rathauses war die Versammlung der Mittelschule Marktheidenfeld zusammengekommen, um nach den Kommunalwahlen vom März die Weichen für die nächsten Jahre zu stellen.

Geschäftsführerin Petra Vollmer teilte zu Beginn mit, dass der aktuelle Haushaltsplan von der Aufsichtsbehörde genehmigt wurde und die Vorbereitung des europaweiten Vergabeverfahrens (VGV) für die Planung der Sanierung der Schulgebäude vor dem Abschluss stehe. Von der dringlichen Notwendigkeit der Baumaßnahmen sollten sich vor allem die neuen Mitglieder der Schulversammlung im Anschluss an die Sitzung bei einem Rundgang durch die Gebäude an der Straße "Am Maradies" eigenes Bild machen.

Aus ihrem Amt als Vorsitzende des Schulverbands sollte Marktheidenfelds frühere Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder nach dem Ablauf ihrer Amtszeit nun ausscheiden. Sie warf einen Blick auf ihre zwölf Jahre an der Spitze, die durch stetigen Wechsel geprägt worden seien. So galt es zunächst die einstige Hauptschule zur heutigen Mittelschule fortzuentwickeln, in die schließlich auch die beiden früheren Hauptschulen in Kreuzwertheim und Bischbrunn zu integrieren waren. Dadurch wuchs auch der Schulverband.

Anerkennung als Umweltschule angestrebt

Der Mittlere Bildungsabschluss und die Praxisklassen waren wichtige Themen wie auch die Berufsorientierung, die Digitalisierung und der Ganztagsunterricht, der schließlich neben ständigen Instandhaltungen auch den Neubau einer Mensa mit einem Gebäude für die Nachmittagsbetreuung erforderlich gemacht habe.

Die Mittelschule habe Dank einer engagierten Schulfamilie an Profil gewonnen, sei es auf dem Gebiet der Inklusion von Schülern mit Einschränkungen, des fairen Handels oder als Schule mit Courage und ohne Rassismus. Man strebe die Anerkennung als künftige Umweltschule an.

Die Aufnahme von vielen Kindern aus Flüchtlingsfamilien im Jahr 2015 sei von der Mittelschule hervorragend bewältigt worden. Schmidt-Neder erinnerte an das Zusammenwirken mit dem früheren Schulleiter Ronald Röhr und seiner leider bereits verstorbenen Stellvertreterin Birgit Schorr, aber auch an das frühere Hausmeisterehepaar Stelzer und den ehemaligen Geschäftsführer Karl-Heinz Pilsl. Auch mit deren aktuellen Nachfolgern funktioniere die Zusammenarbeit reibungslos

Helga Schmidt-Neder verabschiedet

Die Mittelschule, davon zeigte sich Schmidt-Neder überzeugt, genieße in der Schulstadt Marktheidenfeld einen hohen Stellenwert. Sie dankte den Gemeindevertretern im Schulverband und der gesamten Schulfamilie für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, mit der die Mittelschule entscheidend vorangekommen sei.

Die Verdienste der scheidenden Vorsitzenden würdigte deren Stellvertreter, Hafenlohrs Bürgermeister Thorsten Schwab. Marktheidenfelds Bürgermeister Thomas Stamm schloss sich später als neu gewählter Vorsitzender an und überreichte Helga Schmidt-Neder ein Präsent. Sie habe in ihrer Herzensangelegenheit, nämlich für Kinder und Jugendliche etwas zu tun, an der Mittelschule Beachtliches vorangebracht.

Die Neuwahlen wurden von der Versammlung routiniert bewältigt. Mit jeweils 12 Stimmen der 14 anwesenden Gemeindevertreter wurden Marktheidenfelds neuer Rathauschef Thomas Stamm zum Vorsitzenden des Schulverbands sowie Hafenlohrs Bürgermeister Thorsten Schwab und dessen Triefensteiner Amtskollegin Kerstin Deckenbrock als dessen beide Stellvertreter gewählt. Dem neu gewählten Rechnungsprüfungsausschuss gehören die Bürgermeister Achim Müller (Birkenfeld) und Johannes Albert (Roden) sowie Bertram Werrlein (Karbach) als dessen Vorsitzender an.

Dann begann die Routine, als auf Vorschlag von Geschäftsführerin Petra Vollmer mit einem einstimmigen Beschluss die Erhöhung des Beitrags für eine Versicherung für kommunales Sachvermögen jährlich um knapp 2000 Euro abgesegnet wurde. Ständige Leitungswasserschäden ließen dies als begründet erscheinen.

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