Obersinn

Hilfe ist rund um die Uhr verfügbar

Bürgermeisterin Zieres (rechts) bedankt sich bei der Vertreterin der Sparkasse Mainfranken Würzburg, Stefanie Meinunger (Mitte), die mit einer Spende von 2000 Euro den Defibrillator mitfinanziert hat.
Bürgermeisterin Zieres (rechts) bedankt sich bei der Vertreterin der Sparkasse Mainfranken Würzburg, Stefanie Meinunger (Mitte), die mit einer Spende von 2000 Euro den Defibrillator mitfinanziert hat. Foto: Linda Preisendörfer

Seit September diesen Jahres hat Obersinn einen Defibrillator, der rund um die Uhr verfügbar ist. Er ist im Eingangsbereich der Sparkassenfiliale ganz in der Nähe des Obersinner Marktplatzes zu finden, heißt es in einer Pressemitteilung der Kommune.

Installation und Betreuung dieses Gerätes übernimmt das Zentrum für Telemedizin (ZTM) in Bad Kissingen. Die Besonderheit: Durch das Öffnen des Gehäuses wird Notruf abgesetzt und eine Direkt-Verbindung zur Integrierte Leitstelle Würzburg aufgebaut. Der Ersthelfer hat dann direkt mit einer Person der Leitstelle Kontakt und erhält Anleitung zur Reanimation des Patienten Diese Ansprache nimmt den Ersthelfern Angst und Unsicherheit.

Bürgermeisterin Zieres bedankt sich bei der Vertreterin der Sparkasse Mainfranken Würzburg, Stefanie Meinunger, die mit einer Spende von 2000 Euro dieses Gerät mitfinanziert hat.

Im Anschluss an die Übergabe erteilten die beiden Mitarbeiter des ZTM (Zentrum für Telemedizin), Jürgen Müller und Jan-Martin Henn, für die Mitarbeiter des Bauhofs, Mitarbeiter der Gemeinde, des Kindergartens Obersinn sowie einigen Bürgern einen Einführungslehrgang zur Handhabung eines Defibrillators im Feuerwehrhaus. In diesem Kurs lernten die Teilnehmer, dass bei der Ersten Hilfe mit dem Defibrillator die Ersthelfer genau angeleitet werden und eigentlich nichts falsch machen können. Die schnelle Laien-Reanimation durch Ersthelfer rettet Menschenleben, so das Credo der Unterrichtung durch Herrn Müller.

Mit einem Defibrillator kann auch ein Laie Wiederbelebungsmaßnahmen im Bereich Herz-Kreislauf-System durchführen. "Wenn der Kreislauf zusammenbricht, versucht das Herz dies mit einer hohen Schlagfrequenz auszugleichen", erklärt er. Das Gefährliche daran: Durch das Kammerflimmern entsteht ein Sauerstoffmangel im Gehirn. "Der Defibrillator beendet dieses sogenannte Herzflimmern mit einem Stromstoß."

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