Himmelstadt

Himmelstadt: Wie der Himmelspark neu gestaltet werden kann

Zwei neue Doppelliegen wurden vor dem Platz der Begegnung aufgestellt. Im Hintergrund sieht man den Glaspavillon und rechts die Weinlaube, die zum Rundgang werden soll.
Zwei neue Doppelliegen wurden vor dem Platz der Begegnung aufgestellt. Im Hintergrund sieht man den Glaspavillon und rechts die Weinlaube, die zum Rundgang werden soll. Foto: Barbara Wolf

Interesse an der Grobplanung des Himmelsparks bekundeten über 20 Zuhörer, die diese Gemeinderatssitzung im Pfarrzentrum "Sel. Immina" unter Einhaltung der Abstandsregeln verfolgten. Bürgermeister Herbert Hemmelmann begrüßte es, dass viele Gartenbesitzer und Anwohner gekommen waren. Er stellte Thomas Wirth vom Landschaftsarchitekten- und Stadtplanungsbüro arc. grün aus Kitzingen vor, der anhand von Schaubildern die einzelnen Vorschläge aufzeigte. Zur Umgestaltung der Mainlände liegt nun nach gründlicher Vorbereitung der Initiative Himmelspark ein Entwurf vor, der in einem Flyer an alle 750 Haushalte der Gemeinde Mitte August ausgeteilt wird. Dies ermöglicht eine Beteiligung aller Dorfbewohner, die ihre Anregungen bis 10. September einbringen sollen.

Ein Vorschlag sieht vor, das Umfeld am Glaspavillon zu erweitern, um damit Raum für ein Zelt und für Bierbänke zu schaffen, die gerade bei standesamtlichen Hochzeiten wünschenswert sind. Durch einen erweiterten Platz würde der Pavillon besser in Szene gesetzt werden. Die Barrierefreiheit soll beibehalten werden, zudem soll der Behindertenbeauftragte den Platz begutachten. Der Bodenbelag, ob Pflaster oder wasserdurchlässige Bodenbefestigung, ist noch nicht geklärt.

Rad- und Fußweg trennen

Der Hang könnte mit Sitzstufen gestaltet werden, dadurch bekäme dieses Areal Bühnentauglichkeit. Auf dem jetzigen Spielplatz könnte ein Briefmarkenpark entstehen, der die vorhandenen Stelen und den Briefmarkenblumengarten aufnimmt und so den Schaugarten ergänzt. Auch ein Künstlerwettbewerb für verschiedene Briefkästen wäre in einer Aktion denkbar.

Allgemeine Zustimmung fand die Idee, den Radweg und den Fußweg zu trennen und die Parkplätze hinter dem Kriegerdenkmal zu optimieren. Die Toilettenanlage wäre hier mit schöner Verkleidung zentral gelegen, kann jedoch auch am Hang des Pavillons untergebracht werden. Der Weg vom WC zum Spiel- und Wasserplatz, der den Bachlauf integriert, wäre dann etwas weiter.

Die Spielmöglichkeiten für Kinder sollten individuell und damit etwas Typisches für Himmelstadt sein. Im Wasserablauf sollen Trittsteine das Überqueren ermöglichen. Zu einem Rundgang der über das Brückchen in den Mehrgenerationenpark führt, könnte die Weinlaube erweitert werden. Hier wurden schon zwei bequeme Doppel-Liegen aufgestellt. Am Ende des Parks ist ein weiterer Parkplatz mit Infopunkt und eine Allee angedacht.

Beleuchtung und Fahrradstellplätze

Beim Wasserlauf hatte Ingrid Haimann Bedenken. Landschaftsarchitekt Wirth erklärte, dass alle Wasserplätze, die sie geplant haben, mit Naturwasser und kleinen Pumpen versehen sind, die nur eine geringe Menge Wasser freisetzen. Harald Gangl findet die Planung mit den eingearbeiteten vorhandenen Einzelprojekten sehr positiv. Ihm fehlen noch Spielmöglichkeiten. Ähnlich sieht dies auch Felizitas Sattel. Wassertretbecken gäbe es an vielen Orten, es sollte mehr für Kinder angeboten werden. Bürgermeister Hemmelmann erklärte, dass die Spielplatzgestaltung ein eigener Punkt sei, wenn dieser Planungsschritt in Angriff genommen wird.

Michael Radke regte eine Beleuchtung auf den Wegen an, um das Sicherheitsbedürfnis zu gewährleisten. Für Fahrradstellplätze setzte sich Christian Scheb ein, da abgestellte Fahrräder sonst andere Wege blockieren. Andreas Scheb war es wichtig, dass der Fußweg unter der Brücke durchführt, da auf der Südseite weitere Parkplätze sind und das Klosterareal steht. Die Überquerung der Straße kann so vermieden werden.

Bürgermeister Herbert Hemmelmann dankte der Initiative für die gute Vorarbeit und hofft auf zahlreiche Rückmeldungen aus der Bevölkerung.

Im Himmelspark sollen Fußweg und Radweg getrennt werden. Ein großer Flyer wird an alle Haushalte verteilt, damit sich jeder zur Umgestaltung äußern kann.
Im Himmelspark sollen Fußweg und Radweg getrennt werden. Ein großer Flyer wird an alle Haushalte verteilt, damit sich jeder zur Umgestaltung äußern kann. Foto: Barbara Wolf

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