Holzkirchen

Holzkirchen möchte sich als Wanderregion etablieren

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Holzkirchen erläuterte Revierleiter  Timo Renz den Jahresbetriebsplan 2021 für Forstbetriebsarbeiten im Gemeindewald.

2018 und 2019 wurde der Gemeindewald weitgehend von Dürreschäden verschont, wie Renz sagte. Allerdings wurden die Schäden 2020 deutlich sichtbar. Etwa zwei Hektar Fichte mussten gerodet werden, die durch den Borkenkäfer geschädigt waren. Insgesamt wurden im Jahr 2020 knapp 2000 Festmeter Holz geschlagen. Der Großteil entfällt auf die Fichte.

Die geplante jährliche Nutzung wurde von der Forsteinrichtung mit 780 Festmeter angegeben, somit wurde in diesem Jahr deutlich über das Doppelte des Nachhaltshiebsatzes eingeschlagen, so Timo Renz. Die Aufforstung soll mit den Hauptbaumarten wie Esskastanie (Castanea sativa) und Weißtanne (Abies alba) erfolgen. Im Nebenbestand sollen künftig Feldahorn, Elsbeere und Hainbuchen wachsen.

Kosten für die Wiederaufforstung halten sich in Grenzen

Erfreut nahm Bürgermeister Daniel Bachmann mit seinem Gemeinderat zur Kenntnis, dass sich die Kosten für die Wiederaufforstung dank guter Fördersätze in Grenzen halten. Der Brennholzbedarf soll 2021 durch die Buche an der A 3 und durch die abgängige Esche am Aalbach in Wüstenzell gedeckt werden. Um sich ein Bild von der Lage im Gemeindewald zu machen, soll es in absehbarer Zeit eine Waldbegehung durch den Rat geben.

Ebenfalls beschloss das Gremium, dem Zweckverband Erholungs- und Wandergebiet Würzburg die Organisation der Wanderwegebetreuung der Gemeinde zu übertragen. Als Wegebetreuer haben sich Rolf Traub und Klaus Neumann bereit erklärt. Ziel sei es, durch systematische und wanderfreundliche Beschilderung nach einheitlichen Kriterien das Verbandsgebiet als Wanderregion zu etablieren. Bürgermeister Daniel Bachmann erklärte dazu, dass bereits umfangreiche und gut ausgebaute Wanderwege bestehen und keine neue ausgewiesen werden müssen.

Zwei neue Lampen in der Balthasar-Neumann-Straße

Der Gemeinderat sprach sich für eine Verbesserung der Beleuchtungssituation Balthasar-Neumann-Straße durch zwei neue Straßenlampen aus. Die Kosten belaufen sich auf etwa 9000 Euro. Die neuen Leuchten entsprechen den beiden vorhandenen Lampen und werden mit zeitgemäßen LED-Leuchtmitteln ausgestattet. Auch kamen Vorschläge, dass an der Klosterkirche zur besseren Ausleuchtung der Brücke eine weitere Straßenlampe sinnvoll wäre.

Der Gemeinderat beschloss außerdem, für die Gemeindestraße "An der Hardt" in Wüstenzell eine verkehrberuhigte Zone einzurichten. Unter Einbeziehung des Gehweges sollen Parkflächen eingezeichnet werden, da die Straße sonst für den Verkehr zu schmal ist. Für die Ortsdurchfahrten der übergeordneten Staatsstraße 2310 und der Kreisstraße WÜ 59 sowie die "Alte Straße" sollen markierte Parkflächen auf der Fahrbahn ausgewiesen werden. Die Fachbehörde des Landkreises wird eine entsprechende Planung erarbeiten. Allerdings gingen im Rat die Meinungen hier auseinander. Immer wieder wurde über eine Verkehrsberuhigung durch Schilder mit Tempo 30 diskutiert.

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