Homburg

Homburger feierten beim Jubiläum der Patenwehr in USA mit

War mit einer Delegation beim Festzug in den USA mit von der Partie: die Freiwillige Feuerwehr Homburg.
Foto: FFW Homburg/Reinwarth | War mit einer Delegation beim Festzug in den USA mit von der Partie: die Freiwillige Feuerwehr Homburg.

Mit einer kleinen Delegation nahmen jetzt Aktive und Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Homburg am 110. Jubiläum der Patenwehr in Tallman vor den Toren New Yorks teil. Begleitet wurde die Gruppe von Bürgermeister Norbert Endres und Weinprinzessin Lena Dornbusch.

Die Homburger fanden freundliche Aufnahme in verschiedenen Gastfamilien. Als Geburtstagsgeschenk überreichten Kommandant Torsten Gersitz und der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Marcel Matthes, ihren amerikanischen Kollegen T-Shirts mit dem Homburger Wappen und ein Seiden-Banner mit der Aufschrift „In Friendship – Freiwillige Feuerwehr Homburg am Main“. Grußworte richtete Bürgermeister Norbert Endres an die amerikanischen Gastgeber, der unter anderem sagte: „Ihr stellt Euch in den Dienst der Allgemeinheit wo es nur geht. Dafür habt ihr meinen größten Respekt“.

Beeindruckt zeigten sich die Gäste aus Franken beim Besuch des Trainingscenters der New Yorker Feuerwehr. Eindruck hinterließ auch der Kommersabend zum 110jährigen Bestehen im Crowne-Plaza-Hotel in dem 11 000 Einwohner-Ort Suffern im Rockland-County, zu dem der Ortsteil Tallman gehört. Er liegt eine Autostunde von New York entfernt.

Höhepunkt der USA-Reise war die Teilnahme der Homburger Aktiven an der2,5 Kilometer langen Parade in Suffern mit weit über hundert Fahrzeugen und 25 Feuerwehren. Bei einem kleinen Feuerwehrfest im Gerätehaus des Suffern-Fire-Departement wurde die Homburger Blauröcke mit einem Pokal für die mit 6700 Kilometern weiteste Anreise belohnt.

Wie es zur Partner zwischen Tallman und Homburg kam
Es war der verheerende Angriff auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001, der zum Kontakt zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Homburg und der vor den Toren der Großstadt gelegenen Feuerwehr Tallman führte. Bei dem Anschlag waren 343 Feuerwehrleute ums Leben gekommen, berichtete John Hock, selbst früher Kommandant einer US-Feuerwehr, nach Homburg. Der Vater Hocks war in den Zwanziger Jahren aus Franken in die Staaten ausgewandert.
„Da helfen wir!“ beschlossen der frühere 2. Kommandant in Homburg, Helmut Hock, und sein Freund Günter Reinwarth, der heute Ehrenmitglied der Wehr ist. Spontan brachten sie beim Helferfest des Homburger Weinfestes eine Sammlung auf den Weg. Als Spendenbox diente ein Original-Feuerwehrhelm aus Tallman, den John Hock seinem Cousin  Raimund Hock überlassen hatte. Samt „Zuschuss“ des Marktes Triefenstein kamen 1100 Dollars zusammen.  Hock und Reinwarth flogen auf eigene Kosten in die USA, um die Spende an den stellvertretenden Kommandanten des Fire Departments New York zu überreichen. Die Gäste wohnten bei Familie Hock und die Partnerschaft zwischen Homburg und Tallman war auf den Weg gebracht.
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