Schwebenried

In Schwebenried hütet die Liesel wieder die Gänse

Glücklich über die viel bewunderte Gänsebrunnen-Plastik zeigten sich bei der Aufstellung (von links) Siggi Juhasz, Kunstbildhauer Peter Vollert, Wolfgang Sulzer, Initiator Edmund Fischer, Sponsorin Edith Schießer.
Glücklich über die viel bewunderte Gänsebrunnen-Plastik zeigten sich bei der Aufstellung (von links) Siggi Juhasz, Kunstbildhauer Peter Vollert, Wolfgang Sulzer, Initiator Edmund Fischer, Sponsorin Edith Schießer. Foto: Eichinger-Fuchs

Edmund Fischer, der langjährige Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Schwebenried, hegte seit vielen Jahren die Idee, das schlichte Sandstein-Brunnenbecken am Schwebenrieder Gänsehügel mit einer Brunnenfigur aufzuwerten. Viele Jahre hielt er Ausschau nach geeigneten Objekten und stellte vor drei Jahren den Kontakt zum Bildhauer Peter Vollert aus Üchtelhausen her.

Im Rahmen der punktuellen Dorferneuerung wurde der Sandsteinbrunnen in ein Terrassengelände eingebettet, das über Stufen erreichbar und von schattenspendenden Bäumen umkränzt ist. Das ehemals steil ansteigende Gelände erhielt damit eine leicht begehbare Plattform, die auch Möglichkeiten zum Aufstellen von Sitzgelegenheiten bietet.

Bei der Suche nach Sponsoren traf Edmund Fischer bei Edith Schießer auf ein offenes Ohr. Die Idee gefiel der früheren Schwebenrieder Lehrerin, zumal der Gänsehügelbrunnen seinen Namen aus der Dorfgeschichte heraus bekommen hat und sie diese Überlieferung gerne an nachfolgende Generationen weitergegeben hätte.

So fiel der Startschuss

Auch Edith Schießer fand Gefallen an den Arbeiten von Peter Vollert und gemeinsam mit einem Beraterteam, dem neben dem Initiator und der Sponsorin auch Hedi und Siggi Juhasz, Wolfgang Sulzer sowie die beiden Schwebenrieder Stadträte Erwin Feser und Martin Fischer angehören, einigte man sich auf die Symbolfigur der Gänseliesel mit drei Gänsen. Mit der Stadt Arnstein und Bürgermeister Franz-Josef Sauer wurde ein Vertrag über den Erhalt und die Pflege des Objektes abgeschlossen, sodass Bildhauer Peter Vollert mit der Arbeit beginnen konnte.

Weil die Figuren nahezu Lebensgröße haben, konnten Sie beim Bronzeguß nicht in einem Stück gegossen werden. Deshalb fertigte der Kunstbildhauer mit Gips und Styropor Teilstücke an, die nach dem Guss zusammengefasst wurden. „Für manche Figuren musste ich über zehn Einzelteile anfertigen“, sagte Vollert bei der Aufstellung des Objektes am Schwebenrieder Gänsehügel.

Dem Meister und den Auftraggebern war es wichtig, dass die Plastiken realistisch und für jeden sofort erkennbar dargestellt wurden.

Stolz auf das Geschaffene

Als die Kräne anrückten, um die drei Gänseskulpturen vor dem Brunnen aufzubauen und die Gänseliesel auf der von Steinmetzmeister Martin Rudloff geschaffene Sandsteinsitzbank zu platzieren, wohnten zahlreiche Schwebenrieder diesem Ereignis voller Anerkennung und Dankbarkeit bei.

„Jetzt haben wir auch einmal etwas wirklich Schönes auf unserem Gänsehügel“, war vielfach zu hören. Sponsorin Edith Schießer zeigte sich ebenfalls hochzufrieden und meinte in Erinnerung an ihren bereits verstorbenen Ehemann, der gebürtiger Schwebenrieder war: „Das hätte meinem Adolph auch sehr gut gefallen!“

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