Burgsinn

Karlheinz Roth führt die Forstbetriebsgemeinschaft

Peter Kreyssig, Karlheinz Roth, Robert Herold, Frank Paul, Till Zimmermann und Lukas Küber (von links) stehen bei der Forstbetriebsgemeinschaft Sinn-Saale künftig auf der Kommandobrücke.
Foto: Jürgen Gabel | Peter Kreyssig, Karlheinz Roth, Robert Herold, Frank Paul, Till Zimmermann und Lukas Küber (von links) stehen bei der Forstbetriebsgemeinschaft Sinn-Saale künftig auf der Kommandobrücke.

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft Sinn-Saale (FBG) standen eine Satzungsänderung sowie die Neuwahlen des Vorstands.

Diese Personalentscheidung war überfällig, da diese in der Hauptversammlung vor rund zwei Monaten auf Antrag von Rienecks Bürgermeister Wolfgang Küber verschoben wurde. In einer Kampfabstimmung setzte er damals seinen Antrag durch. Er begründete seinen Vorstoß damit, dass sich seiner Meinung nach Burgsinn bei Betriebsleitung und Holzvermarktung durch die FBG noch nicht ausreichend positioniert habe.

Problemlose Wahl

FBG-Geschäftsführer Peter Kreyssig hat zusätzlich das Amt des Betriebsleiters des Burgsinner Kommunalforstes inne. Derzeit sind 580 Mitglieder bei der FBG eingeschrieben, die eine Waldfläche von rund 9000 Hektar einbringen. 25 Personen zeigten in der Mitgliederversammlung ihr Interesse. Wahlleiter Norbert Holzheimer konnte jetzt problemlos die diversen Positionen besetzen: Vorsitzender Karlheinz Roth, stellvertretender Vorsitzender Frank Paul, Kassenprüfer Achim Rützel und Sebastian Bechold. Als kommunale Vertreter wurden Robert Herold (Burgsinn), Wolfgang Küber (Rieneck), Lukas Küber (Rieneck) und Gerhard Lutz (Waldgenossenschaft Schonderfeld) in den Beirat entsandt.

Die Vertreter des Privatwaldes sind Lydia Keilhammer-Dill (Obersinn), Gerhard Sachs (Mittelsinn), Edwin Brasch und Hans Brasch (beide Aura), Max Koch und Gerd Lutz (beide Burgsinn), Siegfried Zügner (Rieneck) und Otto Hahn (Gräfendorf).

Aktualisiertes Regelwerk

Vorsitzender Karlheinz Roth stellte fest, dass er an der zu ändernden Satzung drei Jahre „geackert“ habe, bis diese mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, dem Staatsministerium, Notar und Registergericht abgestimmt und gebilligt werden konnte. Das jetzt aktualisierte Regelwerk ist zwingende Voraussetzung für eine weitere Förderung der FBG. Die Genehmigung durch die Mitgliederversammlung gestaltete sich als recht langatmig, da nicht nur die geänderten und neuen Passagen verlesen, sondern die kompletten Paragraphen und zusätzlich einzeln darüber abgestimmt werden musste.

Gegenwind aus Gräfendorf

Während alle Änderungen und Neuerung einstimmig gebilligt wurden, gab es nur bei den „Pflichten der Mitglieder“ von den Gräfendorfer Teilnehmern heftigen Gegenwind. So sieht die Neufassung vor, das die ordentlichen Mitglieder die Verpflichtung haben, das zur Veräußerung bestimmte Holz ganz oder teilweise durch die FBG zum Verkauf anbieten zu lassen. „Die Gemeinde Gräfendorf geht forstlich mit einer eigenen Betriebsausführung einen selbstständigen Weg und vermarktet ihr Holz in eigener Regie“, sagte stellvertretender Bürgermeister Johannes Wagenpfahl. Letztlich konnte dieser Paragraph mit sieben Gegenstimmen doch noch auf den Weg gebracht werden.

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