Karlstadt

MP+Karlstadt: Taucher entfernen Reste einer gefährlichen Spundwand

Die Stahlteile wurden mit dem Schneidbrenner unter Wasser abgetrennt. Im Main lauern Gefahren, die in der Regel unsichtbar sind.
Taucher Kilian Schmidt nach getaner Arbeit. Kollege Alexander Pfefferle befreit ihn von dem rund zehn Kilo schweren Helm.
Foto: Karlheinz Haase | Taucher Kilian Schmidt nach getaner Arbeit. Kollege Alexander Pfefferle befreit ihn von dem rund zehn Kilo schweren Helm.

Der Einsatz in Karlstadt ist für die Taucher der Hanauer Firma "Kerlen Taucher" ein Sonntagsspaziergang, verglichen mit ihrem vielleicht krassesten Auftrag. Bei dem hatten sie 30 Meter tief in Gülle zu tauchen. "Als ich da reinstieg, musste ich mich erst mal zwei Meter in den Schlamm reinwühlen, dann wurde es flüssiger", schildert Alexander Pfefferle, einer der drei Männer. Am Main sind sie begeistert: "Klares Wasser, da sieht man gut, was los ist." Es geht darum, unter Wasser Spunddielen aus Stahl abzubrennen, die eine Baufirma 1991 zurückgelassen hatte.

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