Rieneck

Keine Haltestelle mit dem Parkplatzausbau realisierbar

Rund 80 Pkw-Stellplätze sollen beim Ausbau des Parkplatzes am Rienecker Kreisverkehr der Umgehungsstraße entstehen. Eine zusätzliche Bushaltestelle ist auf der Fläche nicht möglich. Sie könnte aber entlang der angrenzenden Schellhofstraße Platz finden.
Foto: Helmut Hussong | Rund 80 Pkw-Stellplätze sollen beim Ausbau des Parkplatzes am Rienecker Kreisverkehr der Umgehungsstraße entstehen. Eine zusätzliche Bushaltestelle ist auf der Fläche nicht möglich.

Noch in diesem Jahr möchte das Straßenbauamt den Ausbau des Parkplatzes am Schellhof in der Nähe des Kreisverkehrs abschließen. Dieser Parkplatz entsteht im Rahmen der Fertigstellung der Umgehungsstraße und soll etwa 80 Stellplätze für Pkw bieten. Die Anregungen und Vorschläge des Stadtrates zur Maßnahme haben das Bauamt und das Planungsbüro zur Kenntnis genommen und als realisierbar betrachtet, informierte Bürgermeister Sven Nickel.

"Ein Sonderfall nimmt allerdings die angegdachte Bushaltestelle in diesem Bereich ein", sagte Nickel. In der aktuellen Ausschreibung der Maßnahme sei eine Änderung bezüglich der Haltestelle nicht mehr möglich. Ansonsten müsste das Bauvorhaben nochmals komplett neu terminiert werden. Die Bushaltestelle könne man jedoch losgelöst vom Parkplatzausbau außerhalb realisieren.

"Es gibt Aussagen, sowohl von Seiten des OVF als auch des Landratsamtes, dass eine Haltestelle in diesem Bereich interessant wäre", sagte der Bürgermeister. Sie soll auch unter Beibehaltung der beiden bestehenden Bushaltestellen im Ortskern möglich sein: "Es wäre eine zusätzliche Haltestelle." Einige Stadträte befürchten jedoch weiterhin, dass die "innerstädtischen" Zustiegsmöglichkeiten durch einen neuen Halt am Kreisverkehr entfallen könnten.

Ortstermin mit allen Beteiligten

Da als Platz für die neue Bushaltestelle der Straßenrand der Schellhofstraße in Frage käme, sei ein Ausbau auch später, unabhängig vom Parkplatzausbau möglich, stellte Nickel fest: "Zur Erörterung im Detail ist mit allen beteiligten Stellen am 8. August ein Ortstermin vorgesehen." Der Bürgermeister lud von jeder Stadtratfraktion einen Vertreter zu diesem Termin ein.

"Wie häufig wird die neue Bushaltestelle dann tatsächlich angefahren", fragte Christina Neuf. Das sei wichtig zu wissen, bevor die Stadt einige tausend Euro, eventuell unnötig, in den Ausbau investiere. Da der Bus auf dem Parkplatz wenden soll, müsse man zumindest entsprechende Radien prüfen und vorsehen, regte Peter Elzenbeck an. "Wir sollten einfach den Ortstermin im August abwarten", schlug Wolfgang Küber vor und Christoph Münch wollte im Vorfeld klären lassen, "was wir eigentlich wollen".

Bei der Neuregelung der Senioren-, Jugend- und Behindertenbeauftragen strebt der Stadtrat eine Beteiligung von Personen außerhalb des Gremiums an. Damit sollen die Anregungen und Wünsche aus der jeweiligen Bevölkerungsgruppe unmittelbar kommuniziert werden. Deshalb will man über das Mitteilungsblatt nach interessierten Bürgern suchen und zudem geeignete Personen ansprechen.

Diskussionen um neue Stromtrasse

In der Vergangenheit wurden aus dem Gremium sowohl ein Seniorenbeauftragter (Wolfgang Küber) als auch eine Jugendbeauftragte (Christina Neuf) benannt. Zusätzlich war der Behindertenbeauftragte (Matthias Konrad; Stellvertretung: Gabriele Hepp) mit einer Person außerhalb des Gremiums besetzt.

Bei den Bürgeranfragen erinnerte Gertrud Herrmann an die aktuelle Diskussion um eine neue Stromtrasse durch Main-Spessart. Nach SuedLink werde jetzt unter anderem geprüft, ob die geplante 380-kV-Leitung P43 durch den Landkreis verlaufen könnte. Auch der Sinngrund soll betroffen sein. "Inwieweit sind hier die Kommunen bereits aktiv", wollte sie wissen.

"Wir sind im Moment noch nicht eingebunden", sagte Sven Nickel dazu. Burgsinns Bürgermeister Robert Herold sei auf einer Infoveranstaltung dazu gewesen. Er werde jedenfalls informieren, wenn das Thema konkreter werde. Nach dem aktuellen Kenntnisstand sei die Sinngrundtrasse eher nicht favorisiert.

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