Kreuzwertheim

Kindergartenumbau liegt im Plan

Mitglieder des Gemeinderats Kreuzwertheim machten sich ein Bild vom Umbau des Kindergartens Birkenstraße. Unter anderem wurden das Naturholz weiß gestrichen.
Mitglieder des Gemeinderats Kreuzwertheim machten sich ein Bild vom Umbau des Kindergartens Birkenstraße. Unter anderem wurden das Naturholz weiß gestrichen. Foto: Birger-Daniel Grein

Zu Beginn seiner Sitzung am Dienstag überzeugte sich der Kreuzwertheimer Gemeinderat vor Ort vom erfolgreichen Umbau im Kindergarten Birkenstraße. Die erste Kostenschätzung habe bei rund 1,8 Millionen Euro gelegen, so Bürgermeister Klaus Thoma – und bisher bewegten sie sich erfreulicherweise exakt im Rahmen der Schätzung.

Durch Umbau und Erweiterung wurden 18 zusätzliche Krippenplätze und 14 weitere Regelplätze in der Einrichtung geschaffen. Architekt Michael Bannwarth gab einen Überblick über die bereits abgeschlossenen Maßnahmen. Der Rundgang begann auf dem neuen Außengelände der Kindergartenkinder. Die alte Hütte vom Bereich bei der Straße habe man sehr gut in die neue Außenanlage integriert, so der Architekt. 

Eingang komplett umgebaut

Weiter ging die Führung im Innenbereich. Den ehemaligen kleinen Eingangsbereich hat man komplett umgebaut und dort eine Personaltoilette geschaffen. Veränderungen gab es auch in den Gruppenräumen als Herzstück der Einrichtung. Das Naturholz, dass früher drückend wirkte, wurde weiß gestrichen und schafft so optisch Raum. Zum Lärmschutz und damit auch Arbeitsschutz der Fachkräfte wurden Akkustikplatten an der Decke angebracht. Die Türen der Räume wurden neu gestrichen und es wurden neue Fenster eingebaut.

Im neuen Bewegungsraum wurde ein "Spielbalken" installiert. An dieser Deckenschiene lassen sich verschiedene Spiel- und Turnelemente wie Kletternetze oder Schaukeln aufhängen. Im neuen Anbau zeigten sich die Gäste von der Küche beeindruckt. Der Tresen der Küche befindet sich auf Kinderhöhe. Im Gang des Anbaus sorgt ein Oberlicht für gute Belichtung. Laut Bannwarth war das Thema Brandschutz wegen der Länge des Gebäudes eine prägende Anforderung.

Bei den Kosten liegt man exakt im Rahmen der Schätzung.
Bei den Kosten liegt man exakt im Rahmen der Schätzung. Foto: Birger-Daniel Grein

Schön gestaltet sind auch die Gruppenräume der Krippe mit passenden Toiletten, Schlafbereich und Wickelraum. Erfreut waren alle Beteiligten darüber, dass die Einrichtung im kommenden Kindergartenjahr mit 30 Krippen- und 50 Kindergartenkindern voll ausgelastet sein wird. Im Obergeschoss des Neubaus gab es Einblicke in den Besprechungsraum der Fachkräfte. Dort befinden sich zudem Personaltoilette, ein kleines Büro und ein Raum für die Kinder, der zum Beispiel für die Vorschule genutzt wird.

Kindergartenleiterin Simone Walter freute sich über die neuen Möglichkeiten. Zuvor habe man keine Personalräume gehabt und das Turnen musste im Gemeindezentrum der Kirche stattfinden. Ebenso gebe es durch den Umbau eine Verbesserung für die Schlaf- und Ruhezeiten der Kinder. Sie dankte dem Architekten, dass er die Wünsche der Einrichtung ernst genommen habe. Pfarrerin Stefanie Wegner dankte für die gute Zusammenarbeit von Kirche und Marktgemeinde.

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