Mittelsinn

Kleine Kunstwerke in der Töpferei geschaffen

Die Mittelsinner Ferienspaßkinder kreierten in der Töpferei ihre individuellen Kunstwerke.
Foto: Jürgen Gabel | Die Mittelsinner Ferienspaßkinder kreierten in der Töpferei ihre individuellen Kunstwerke.

„Modelliere ich eine Eule, eine Katze, mache ich doch lieber ein Schild mit meinem Namen oder gibt es ein Herz für meine Mama?“ Diese Frage stellten sich die Mittelsinner Ferienspaßkinder beim Töpfern in der Zentrale des hessischen Töpferhandwerks, in Marjoß. Da die Platzkapazität in der Werkstatt begrenzt ist, wird der Kreativtag in zwei Wochen wiederholt. Meisterin Birgit erklärte den Kindern den leicht feuchten Ton, und schon gingen die Nachwuchstöpfer ungezwungen an eines der ältesten Handwerke heran.

Beim Kneten, Modellieren, Quetschen oder Formen der kleinen Kunstwerke ließen die Kinder ihrer Phantasie freien Lauf, wurden kreativ und entdeckten den Werkstoff Ton mit allen Sinnen. Mit viel Gefühl strichen die Kids den Ton glatt, klebten an ihrem Modell Ohren, Schnabel, das Federkleid und einen Schnurrbart an und fertigten mit leuchtenden Augen so kleine Kunstwerke. Die Projektleiterinnen Marion Künstler und Ulrike Herr vom Mittelsinner JUZ staunten über den Umgang mit Form und Dekor auf der Palette der keramischen Ausdrucksformen.

„Es ist einfach schön, etwas mit den Händen zu formen und zu erschaffen“, meinte die kleine Emilia. Die Werke der jungen Künstler nahmen Zug um Zug Gestalt an, und die Meisterin sparte nicht mit Lob. Aber auch ein Künstler hat mal Hunger und die beiden Chefs schufen mit Würstchen schnell Abhilfe.

Am Nachmittag durften die Kinder ein weiteres Kunstwerk kreieren, und so entstanden Hühner, Vögel, Schnecken, oder sie durften sogar an der großen Töpferscheibe Platz nehmen. Mit feuchten Händen zog ein Mädchen einen kleinen Krug in die Höhe. Durch eine wechselnde Daumenhaltung entstand eine Rille im Ton. Die Kinder waren begeistert, welche Kunstwerke „aus einem Batzen Erde“ entstehen können.

Die Meisterin erklärte den Kids, dass „ihre Werke“ eine Woche an der Luft trocknen müssen. Ende des Monats besuchen sie erneut die Töpferei, um ihre Kunstwerke zu glasieren und im Brennofen zu härten. Wieder zwei Wochen später dürfen sie ihre Meisterstücke den Eltern präsentieren.

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