Klinikum: Dem Bazillus auf der Spur

Nach dem Münchner Hygiene-Skandal:
TOSI-Alarm: Sollte die Test-Anschmutzung auf dem Edelstahlplättchen in der Maschine nicht beseitigt werden, muss dringend überprüft werden, was nicht stimmt.
Foto: Lucia Lenzen | TOSI-Alarm: Sollte die Test-Anschmutzung auf dem Edelstahlplättchen in der Maschine nicht beseitigt werden, muss dringend überprüft werden, was nicht stimmt.

Nahezu unscheinbar hängt das Edelstahlplättchen TOSI zwischen geöffneten Scheren, Kanülen und Zange im obersten Sieb. In einem allerletzten Check prüft Hygieniker Wolfgang Kunkel noch einmal, ob alle Zangen-„Mäulchen“ geöffnet sind, alle zerlegbaren Instrumente auf die Düsen aufgesteckt und angeschlossen, dann schiebt er den vollbestückten Wagen in den Reinigungs- und Desinfektionsautomaten. Rund eine Stunde wird dieser nun den Überresten von Blut und Gewebe zu Leibe rücken – die letzten zehn Minuten auf 93 Grad. Danach sollte nicht nur das OP-Besteck aus der vorangegangenen Blinddarm-OP klinisch rein sein, ...

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