Lohr

Klinikum Main-Spessart wird jetzt in Lohr zentral verwaltet

Nahtloser Übergang am Oberen Marktplatz in Lohr: Kaum ist die Vertriebsabteilung von Bosch-Rexroth ausgezogen, übernimmt das Klinikum Main-Spessart die Räume über dem ehemaligen Kupsch-Markt. Bis zur Fertigstellung des Neubaus ist hier die Zentralverwaltung des Krankenhauses angesiedelt. Eingezogen sind 64 Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen, die bislang in Marktheidenfeld, Karlstadt und Lohr verteilt waren. Auch Klinikreferent René Bostelaar ist jetzt vom ehemaligen Verwaltungsstandort Karlstadt nach Lohr gewechselt, in die Nähe von Neubauprojekt und laufendem Krankenhaus.

Der Einzug lief schnell und reibungslos. "Wir haben nicht einmal gestrichen", bemerkt die stellvertretende Klinikreferentin Cornelia Köstler und verweist auf ein paar einsame Nägel an der Wand, die wohl die Vormieter angebracht haben. Eine Grundreinigung durch das Reinigungsunternehmen des Klinikums nach dessen strengen Hygienevorgaben, dann seien die Abteilungen Schritt für Schritt eingezogen. Eine weitere Herausforderung für die Mitarbeiter, die gleichzeitig den Klinikbetrieb unter Pandemiebedingungen am Laufen halten mussten. Mit "extremer Disziplin" habe das funktioniert, so Köstler.

Einige Abteilungen verbleiben noch im ehemaligen Krankenhaus in Karlstadt, insbesondere das Rechnungswesen und Teile der Personalabteilung. Der Platz hätte zwar gereicht, man ziehe es aber vor, große Besprechungsräume zu behalten, die man künftig für externe und interne Veranstaltungen nutzen könne.

Kürzere Wege für die Klinikleitung

Cornelia Köstler hatte ihr Büro bislang im Gebäude des Alten Spitals, direkt im Lohrer Krankenhaus. Einen Verlust an Nähe mit dem Krankenhausbetrieb hat sie bislang nicht festgestellt. "Das sind nur 30 Meter über die Straße, in anderen Einrichtungen sind die Wege viel länger." Dafür seien die Wege innerhalb der Klinikleitung jetzt viel kürzer. Das weiß auch René Bostelaar zu schätzen: "Karlstadt war wirklich zu weit weg", erklärt er.

Mit dem Umzug der Verwaltung sind im Lohrer Krankenhaus Räume frei geworden. Unter anderem waren Patientenzimmer zu Büros umgewidmet. Diese können nun wieder für die medizinische Versorgung genutzt werden. Das genaue Konzept sei noch nicht fertig, so Bostelaar. Ziel sei es, den Patienten eine klarere Struktur anzubieten und von Drei-Bett-Zimmern wegzukommen. In einem Zwischenschritt zum Neubau gehe es darum, Versorgung und Unterbringung zu optimieren.

Außerdem, so Cornelia Köstler, wolle man manches für den Neubau testen. Dort werde es ein Restaurant mit 200 Plätzen im Eingangsbereich geben. Als Vorbereitung solle nun das Kiosk in ein Bistro mit zentraler Funktion im Eingangsbereich umgestaltet werden. Außerdem wolle man Designs und Materialen auf ihre Funktionalität prüfen, indem man Probezimmer baut. "Man muss neue Ideen einüben, sonst ist der Schritt zu groß", erklärt Cornelia Köstler.

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