Karlstadt

MP+Kontaktpersonen: War das Gesundheitsamt Main-Spessart überlastet?

In der Debatte um Lockerungen spielt eine große Rolle, wie gut Gesundheitsämter Infektionsketten noch verfolgen können. Die Regierung macht das von einem Inzidenzwert abhängig.
Beim Nachverfolgen von Infektionsketten unterstützen das Gesundheitsamt Main-Spessart auch Bundeswehrsoldaten. (Bild von Anfang Januar)
Foto: Heike Riedel, Klinikum Main-Spessart | Beim Nachverfolgen von Infektionsketten unterstützen das Gesundheitsamt Main-Spessart auch Bundeswehrsoldaten. (Bild von Anfang Januar)

Die Gesundheitsämter sollen Corona-Infektionsketten wieder zuverlässig nachverfolgen können: Daran sind aus Sicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel Lockerungen des erneut verlängerten Lockdowns geknüpft. Damit die Behörden in der Lage sind, diese Aufgabe zu erfüllen, hielt es die Bundesregierung lange für notwendig, die Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit auf unter 50 zu drücken. Seit dieser Woche gilt 35 als neuer Zielwert. Mehrere Bürgermeister deutscher Großstädte meinen hingegen, eine Kontaktnachverfolgung von infizierten Personen wäre auch bei einem höheren Wert noch möglich.

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