Gemünden

Kreuzschwestern erneuerten ihr Gelübte

Die Jubilarinnen mit den Priestern und  Provinzoberin Schwester Gabriele Schachinger (links) und Provinzrätin Schwester Petra Car (rechts).
Foto: Ferdinand Heilgenthal | Die Jubilarinnen mit den Priestern und Provinzoberin Schwester Gabriele Schachinger (links) und Provinzrätin Schwester Petra Car (rechts).

Neun Schwestern feierten im Kreuzkloster Gemünden die Jubelprofess für 50 und 60 Jahre Zugehörigkeit zur Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz. Sie erneuerten vor der Provinzoberin für Europa Mitte, Schwester Gabriele Schachinger aus Wels in Österreich, ihr Ordensgelübte. Darin versprachen sie, weiterhin nach dem Beispiel des heiligen Franziskus zu leben.

Provinzrätin Petra Car begrüßte die Jubilarinnen, ihre Angehörigen und alle Mitschwestern und Gäste, sowie die elf Priester, die den Festgottesdienst hielten: Pater Peter Hinsen (Friedberg in Schwaben), Pfarrer Hannes Lorenz und Pfarrer Gottfried Rottner (Nabburg), Pfarrer Herbert Rösl (Teunz), Professor Dr. Karl Mühleck und Pfarrer Hermann Emge, früher auch Pfarrer in Gemünden und Hofstetten (Würzburg), Pfarrer Josef Zwickl (Diebach), Pfarrer Hans Baier (Wörth an der Donau). Aus Gemünden hieß sie Pfarrer Richard Englert, Pfarrer Rudolf Scherbaum und Oberstudienrat Hubert Wehner willkommen.

Mit den Worten "Eucharistie heißt Danke sagen – und wir haben heute einen besonderen Anlass dazu", eröffnete Hauptzelebrant Pater Peter Hinsen den Gottesdienst, der vom Kirchenchor Teunz, Franz Baier (Orgel), Karoline Köhler (Querflöte), Anke Ebel (Cello) und Carmen Kastner (Flügel) musikalisch umrahmt wurde.

Aus Vertrauen gefolgt

In seiner Predigt nahm Pfarrer Hinsen Bezug auf das Evangelium  (Mt 4, 18-20), das die Berufung der ersten Jünger zum Thema hat. Der Fischer Simon Petrus und sein Bruder Andreas ließen am See alles liegen und stehen und folgten Jesus nach, der sie zu Menschenfischern machen wollte. Die Frage, warum sie das taten, könne man auch den Jubilarinnen stellen. Wie er aus vielen Gesprächen mit den Schwestern wisse, sei es, wie bei den Jüngern, letztendlich das Vertrauen in Gott gewesen: "Jesus selbst hat auf den Vater vertraut und auch Sie hatten das Vertrauen und folgten ihm."

In den von Hausoberin Schwester Hildburg Baumgartner vorgetragenen Fürbitten erbaten die Gottesdienstteilnehmer den Schutz und Segen Gottes für die Jubilarinnen und für alle Menschen die Eingebungen des Heiligen Geistes, um in der Welt dem "Sehnen nach Frieden und Versöhnung" gerecht zu werden. Mit dem von Chor und Gemeinde gesungenen Te Deum, Großer Gott wir loben dich, klang der Gottesdienst aus.

Bekannt und geschätzt

Im Anschluss an die kirchliche Feier luden die Kreuzschwestern zur Begegnung und zum Festmahl in den Festsaal ein. Dort gratulierten noch einmal Provinzoberin Gabriele Schachinger und der Freundeskreis des Kreuzklosters den Jubilarinnen, von denen einige seit Jahrzehnten in Gemünden wegen ihrer segensreichen Tätigkeit bekannt und geschätzt sind.

60 Jahre Jubelprofess feierten: Schwester Assumpta Gutte, seit 35 Jahren Organistin und Musiklehrerin im Kloster in Gemünden und den Pfarreien; Schwester Hieronyma Prösl, viele Jahre an der Schulpforte und Chauffeurin in Gemünden; Schwester Hilda Scheuerer, seit 1984 bewährte Schneiderin in Gemünden; Schwester Kiliana Darlapp, 20 Jahre Hauswirtschafterin in Mengkofen und seit einem Jahr auf der Pflege in Gemünden; Schwester Lauda Greiml, von 1959 bis 2017 Chefin der Bäckerei in Gemünden mit den weithin bekannten Klosterbrötchen; Schwester Ottilia Lorenz, an ihren früheren Wirkungsorten und seit 20 Jahren in Gemünden für Garten und Hauswirtschaft zuständig; Schwester Roswitha Lobinger, seit 1960 im Cabrinizentrum in Offenstetten, als Heilpädagogin für Kinder und Jugendliche tätig; Schwester Walburgis Hellert, die von 1960 bis 2001 in verschiedenen Fachschulen der Kreuzschwestern wirkte. Auf 50 Jahre geglücktes Ordensleben blickte Schwester Elvira Lück zurück. Seit 1970 betreut sie als Altenpflegerin im Caritasaltenheim St. Thekla in Würzburg betagte Menschen.

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