Hundsbach

Landratsamt bittet Eußenheim um Zuschuss für das Tierheim

Bürgermeister Achim Höfling teilte dem Eußenheimer Gemeinderat in der jüngsten Sitzung mit, dass Landrätin Sabine Sitter für das Tierheim Main-Spessart in Lohr um einen einmaligen Investitionskostenzuschuss gebeten habe. Gedacht wurde hierbei an einen Euro je Einwohner der Gemeinde. Dies würde bedeuten, dass die Gemeinde Eußenheim bei 3100 Einwohnern dem Tierheim 3100 Euro zukommen lassen würde.

Als Hintergrundinformation nannte der Bürgermeister, dass sich die Gemeinde um Fundtiere kümmern müsse und das Landratsamt schon zum Unterhalt des Tierheims um einen jährlichen Zuschuss von einem Euro je Einwohner bitten würde. Die Gemeinde überweist jährlich aber nur 50 Cent je Einwohner. Dafür könne die Gemeinde ihre Fundtiere dort abgeben. Allerdings waren es in den letzten Jahren nur zwei Katzen. Der Bürgermeister schlug vor, auch als einmaligen Investitionskostenzuschuss sich an diesem Betrag von 50 Cent je Einwohner zu orientieren. Einstimmig gab der Rat hierzu sein Einverständnis.

Auspumpen der Kläranlage

In der letzten Gemeinderatssitzung beschloss das Ratsgremium, die "Auflassung" der Bahnbrücke zwischen Eußenheim und Gössenheim abzulehnen, sie also zu erhalten (wir berichteten). Bürgermeister Achim Höfling erwähnte nun, dass nach neuen rechtlichen Erkenntnissen (nach einer Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen BRD und DB AG) die Erneuerung einer alten Brücke nur mit Bundesmitteln finanzierbar ist, wenn die Brücke einem Gewässer oder einem gewidmeten Weg dient. Einstimmig beschloss daher der Gemeinderat, den Weg als öffentlichen Feld- und Waldweg zu widmen.

Für das Auspumpen des Schönungsteiches in der gemeindlichen Kläranlage in Eußenheim liegt von der Firma "Hock, Abpresstechnik" ein Angebot über etwa 29 000 Euro vor. Ein verbindliches Angebot könne nicht abgegeben werden, da der tatsächliche Preis von verschiedenen Faktoren, wie Schlammmenge, Beschaffenheit und verschiedene anderen Umständen abhängig ist. Mehrheitlich erging der Beschluss, die Firma Hoch mit den Arbeiten zu beauftragen. Allerdings wurde der Klärwärter beauftragt nochmals Erkundigungen über andere Firmen einzuholen. Sollte er keine Alternative finden, gilt der gefasste Gemeinderatsbeschluss.

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