Holzkirchen

Leben in der Gemeinde attraktiver gestalten

Die anstehende Dorferneuerung dominierte die jüngste Sitzung des Gemeinderates in Holzkirchen. Für die beiden Ortsteile Holzkirchen und Wüstenzell hat die Gemeinde die Durchführung einer Dorferneuerung beantragt. Ein zweitägiges Auftaktseminar zu diesem Thema in Klosterlangheim fand vor drei Wochen statt, aus Holzkirchen nahmen 12 Personen und aus Wüstenzell zwei Interessierte teil. Das Seminar war geprägt durch eine rege und engagierte Beteiligung aller Teilnehmer, die erste Ideen und Möglichkeiten diskutierten, wie das Leben in der Gemeinde lebenswerter und attraktiver gestaltet werden kann.

Allgemeine Ziele vorgestellt

Der Gemeinderat wurde in der Sitzung von Elisabeth Reußner vom Amt für Ländliche Entwicklung und von Sandra Öchslein vom Planungsbüro Klärle umfassend und kompetent informiert. Elisabeth Reußner stellte die allgemeinen Ziele der Dorferneuerung vor. Durch diese Maßnahme sollen die Lebens-, Wohn-, Arbeits- und Umweltverhältnisse auf dem Landes, insbesondere agrarstrukturelle Verhältnisse und ortsplanerisch unbefriedigende Zustände, verbessert werden.

Die Träger der Dorferneuerung sind die Teilnehmergemeinschaft, die Bürger und die Gemeinde gemeinsam. Als besonderen Aspekt stellte Reußner die Bürgerbeteiligung in den Vordergrund. Besonders wichtig waren für Bürgermeister Daniel Bachmann und seinem Gemeinderat die verschiedenen Fördermöglichkeiten, die bis zu 70 Prozent betragen können. Weiter führte Elisabeth Reußner aus, dass alle Bürger staatliche Förderung für die Erhaltung und Gestaltung ihrer dörflichen Bausubstanz erhalten können. Bei Bauvorhaben im Ort gibt es im Rahmen der Förderprüfung bei den privaten Förderanträgen gestalterische, bauliche und denkmalpflegerische Hinweise und Empfehlungen.

Auftaktversammlungen

Sandra Öchslein vom Planungsbüro Klärle wird die gesamte Maßnahme begleiten und die Arbeitskreise unterstützen, die noch im Oktober gegründet werden sollen. Weiter ging Sandra Öchslein auf die kommenden erforderlichen Schritte ein. So sind die Auftaktversammlungen am  26. und 30. Oktober wichtig, um die Bürgerinnen und Bürger über das sicherlich zehn - bis 20-jährige Verfahren zu informieren und einzubinden. Noch in diesem Jahr soll der Abschluss der Bestandserhebung und die Bewertung erfolgen. Die Kostenschätzung und der Dorferneuerungsplan sollen bis Ende des Jahres 2021 aufgestellt werden.

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