Karlstadt

Lebensfarben im Buch unseres Lebens

Die Band "Variabel" und ihr Initiator Markus Starklauf (li.) beim Konzert "Lebensfarben" in der Kirche zur Heiligen Familie.
Foto: Sophie Hofmann | Die Band "Variabel" und ihr Initiator Markus Starklauf (li.) beim Konzert "Lebensfarben" in der Kirche zur Heiligen Familie.

"Variabel", der Name war Programm beim Benefizkonzert der Band in der Kirche zur Heiligen Familie. Zugunsten des Hospizvereins Main-Spessart  begeisterte die Gruppe "Variabel" mit ihrem Programm "Lebensfarben".

"Lebensfarben, das ist eine bunte Welt, das sind alle Moment, die jeder im Buch seines Lebens erfahren kann", so Markus Starklauf. Er ist Initiator des Programmes und führt selbst durch den vielseitigen Abend. Aus eigener Erfahrung als Seelsorger im Palliativzentrum Bamberg rief er mit seiner 10 köpfigen Band ein wahrhaftig buntes Konzert ins Leben, welches 2018 mit dem bayerischen Hospizpreis ausgezeichnet wurde. Bereits zum 18. Mal führten sie am Samstag mit Texten, Bildern und natürlich Musik durch den Abend. Die gesammelten Spenden gehen dabei immer an die Hospizarbeit in ganz Bayern.

Doch nicht zuletzt verhalf die passend bunte Lichtshow, hinter der neben den Musikern ein ganzes Technikteam steckt,  zu einer außergewöhnlichen Atmosphäre in der vollen Kirche.

Die 2006 in der Pfarrei in Litzendorf (Lkr. Bamberg ) gegründete Band "Variabel" spielt regelmäßig Gottesdienste im Palliativzentrum und kam so auf die Frage: Wie kann man gut leben, wenn man sowieso irgendwann sterben muss? Daraus entstand schließlich das Programm "Lebensfarben", welches mit musikalischen Titeln, wie "Durch das Dunkel hindurch", oder " Das wünsch ich für mein Leben" zum Nachdenken anregt. Ihr großes Repertoire umfasst dabei hauptsächlich Kirchenlieder des Neuen-Geistlichen-Liedes, darunter auch einige selbst geschriebene Titel.

Mit Anekdoten von der Arbeit auf der Palliativstation und Gedanken rund um das Thema Leben und Tod leitete Markus Starklauf die Songs der Band ein. So schickt das Lied "Sei stark" die Botschaft, dass Brüche im Leben auch Neues bedeuten können.

"Die Hospizarbeit, eine wichtige ehrenamtliche Arbeit, ist immer noch ein Tabuthema in der Gesellschaft, wer jedoch den Mut hat sich darauf einzulassen, kann auch dort alle Farben des Lebens erfahren". Mit diesen Worten brachten Heribert Zeller, Vorsitzender des Hospizvereins Main-Spessart, und Roselinde Weigert den Verein etwas näher. Der Verein besteht seit 26 Jahren, hat inzwischen 500 Mitglieder, etwa 50 sind ehrenamtlich in der Sterbebegleitung aktiv oder arbeiten in den verschiedenen Facetten des Hospizdienstes mit. Für die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder sind sie auf Spenden, wie die vom Konzert, angewiesen.

Die Botschaft zum Ende lautete schließlich nichts mehr zu verschieben, sondern heute alle Farben des Lebens zu leben.

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