Himmelstadt

Leserforum: Alle Spielplätze sollten gepflegt werden

Zum Artikel "Spielplatz wird zum Baugrundstück", der am 26. Februar erschienen ist, erreichte die Redaktion folgende Zuschrift.

Dass das Thema nicht auf Zustimmung stößt, ist so zu erklären: Bei der Erschließung des Baugebietes wurde die Notwendigkeit des Spielplatzes und der Stellplätze hinterfragt und diskutiert. Damals hieß es, dass es die Vorgabe bei Erschließung eines neuen Baugebietes sei. Die Kosten für Spielplatz und Stellplätze wurden auf die damaligen Grundstücksbesitzer umgelegt (teure Quadersteine, kaum Spielgeräte). Vor Jahren schon wurde der Sandkasten ersatzlos abgebaut, übrig blieben eine Wippe und eine Rutsche – weder Bank noch Abfalleimer. Durch minimale Pflege wurde der Spielplatz immer unattraktiver.

Hier die Antwort auf meine Nachfrage zu dem Thema: "Der Spielplatz ist nur noch ein Hunde- und Katzenklo. Der Gemeinderat hat sich dafür entschieden den Spielplatz an der Triebstraße aufzuwerten und das Geld nicht in diesen Spielplatz zu stecken. Der Erlös für den Verkauf fließt Großteils in die Spielplätze in Himmelstadt. Es gibt keine Regelung, wie viele Spielplätze eine Kommune haben muss. Parkplätze für Besucher und Spielplätze wurden bei der Erschließung mit eingeplant. Zwischenzeitlich werden solche Parkflächen als Flächenfraß nicht mehr genehmigt."

Meine Meinung: Generell ist jeder Spielplatz für Hunde und Katzen zugängig. Davor sind andere Spielplätze im Ort auch nicht geschützt. Die zentralen Spielplätze werden gepflegt, vielleicht weil sie mehr im Fokus liegen? Zumindest lässt der besagte, abseits liegende Spielplatz in der Triebstraße auch schon immer zu wünschen übrig

Zu den Parkflächen ist Folgendes zu sagen: Damals hat ein lokaler Bauunternehmer zwei Grundstücke teilen lassen, sodass er vier Häuser bauen konnte (laut Bebauungsplan wurde dadurch die Vorgabe der Grundstücksgröße unterschritten, Garage mit Flachdach war nicht zulässig und auch die Abstandsvorgabe von Garage zur Straße wurde ignoriert).

Klar, dass die vier Eigentümer Probleme haben, ihre jeweils zwei Autos auf ihre Grundstücke abzustellen und deshalb immer die praktischen Stellplätze gegenüber genutzt haben. Mit dieser Möglichkeit hat der Bauunternehmer übrigens damals auch argumentiert.

Der wahre Grund für die Nutzungsänderung ist doch eher, dass ein Problem gelöst werden musste und eine Alternative für ein Grundstück am Friedhof gesucht wurde. Besagtes Grundstück wurde von der Gemeinde verkauft, kann aber wegen Mängel nicht bebaut werden.

Ich denke, der Eigentümer hat auf Ersatz gedrängt und sich nicht mit anderen "Lücken" abspeisen lassen. Ich bin verärgert – meine und alle anderen Kinder in der Siedlung haben den Spielplatz in der Waldstraße immer sehr gerne genutzt. Der abgelegene Spielplatz in der Triebstraße war keine gute Alternative.

Susanne Schüpfer
97267 Himmelstadt

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