Billingshausen

Leserforum: Ortsumgehungen für alle betroffenen Ortschaften

Dass die Gemeinde Birkenfeld in der Billingshäuser Straße Kanal- und Wasserleitung erneuert ist der Grund für die Umleitung des Verkehrs von Zellingen nach Marktheidenfeld über Duttenbrunn, Urspringen, Roden und Zimmern. 
Foto: Jürgen Kamm | Dass die Gemeinde Birkenfeld in der Billingshäuser Straße Kanal- und Wasserleitung erneuert ist der Grund für die Umleitung des Verkehrs von Zellingen nach Marktheidenfeld über Duttenbrunn, Urspringen, Roden und ...

Die Bewohner der Gemeinden Roden, Urspringen und Duttenbrunn spüren derzeit, was es bedeutet, Tag für Tag einer schier unerträglichen Verkehrsbelastung ausgesetzt zu sein. Sie erleben im Moment das, was die Anwohner der Ortsdurchfahrten von Birkenfeld und Billinghausen seit Jahren ertragen müssen:

  • die enorme Lärmbelästigung (täglich spätestens ab etwa 3:30 Uhr) verursacht durch die zunehmende Anzahl der durch die Ortschaften fahrenden Pkw und vor allem Lkw
  • die damit einhergehende Belastung durch aggressives Fahrverhalten und unnötiges Hupen, wenn es wieder mal nicht schnell genug gehen kann
  • das Vibrierende von Fenstern, Wänden und Böden, verursacht durch die extrem schlechten Zustände unserer Straßen mit zu tiefliegenden Kanaldeckeln, kaputten Wasserschiebern und immer größer werdenden Schlaglöchern
  • gefährliche Situationen, denen man sich als Fußgänger oder Radfahrer aussetzen muss, wenn man die Ortsdurchfahrt passieren möchte
  • das Ein- und Ausfahren des eigenen Hofs oder Grundstücks, das zur nervlichen Zerreißprobe wird
  • der Gestank von Sprit und Abgasen, der je nach Tageszeit ein Durchlüften der eigenen vier Wände unmöglich macht
  • der Zerfall der Häuser und Anwesen, von denen der verschmutzte Putz langsam bröckelt, weil er der Belastung nicht mehr standhält

Obwohl sich derzeit trotz Durchfahrverbots noch immer viel zu viele uneinsichtige Pkw und vor allem Lkw durch Birkenfeld und Billingshausen zwängen, haben sich die oben genannten Belastungen in den letzten Wochen für uns sehr reduziert. Für mich als Anwohnerin können die Bauarbeiten daher ehrlicherweise gar nicht lange genug andauern. Und doch gönne ich NIEMANDEM eine solche Einschränkung der Lebensqualität!

Daher habe ich die Hoffnung, dass sich vielleicht jetzt, wo auch die Bewohner der umliegenden Ortschaften wissen, was es bedeutet einer solchen Belastung ausgesetzt zu sein, die betroffenen Gemeinden zusammenschließen und sich für die einzig mögliche Lösung dieses Problems einsetzen. Und damit meine ich nicht die B26n, deren Planung und Bau nicht nur zig Millionen Euro und unvorstellbar viel Fläche verschlingt, sondern die auch – wenn sie irgendwann in 20 Jahren fertig wäre – zu einer Verschärfung des Problems führen würde, weil sie leider am Bedarf vorbeigeplant ist. Die Gemeinden sollten sich vielmehr für eine „kleine“ und „schnelle“ und meiner Ansicht nach die einzig richtige Lösung einsetzen: Ortsumgehungen für die betroffenen Ortschaften!

Anna Bürgel
97834 Billingshausen

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