Karlstadt

Leserforum: Rote Karte für Kreisräte

Der Klinikreferent muss gehen, doch in Wahrheit ist er, wie so oft, wenn die Politik die falschen Weichenstellungen trifft, nur ein weiteres „Bauernopfer“. Die Krankenhauspolitik, die der Kreistag getroffen hat, geht völlig an der Realität vorbei, was sich insbesondere auch an dem Satz festmachen lässt, dass „die Karlstadter sich gegen eine klinische Versorgung in Lohr wehren“. Fakt ist, dass wir Karlstadter uns noch nie mit einer solchen Struktur anfreunden konnten und dies auch nicht werden.

Fakt ist aber auch, dass die Kreisräte des Bereichs Karlstadt, die sich für solche Versorgungsstrukturen eingesetzt haben, beziehungsweise nichts gegen die Schließung des Karlstadter Krankenhauses unternommen haben, dass man diesen einen gesunden „Lokalpatriotismus für den Altlandkreis Karlstadt“ absprechen muss. Allen voran dem Kreisrat und Karlstadter Bürgermeister, der lieber sich mit Jubilaren ablichten lässt, als sich für starke Karlstadter Standortvorteile einzusetzen.

Deshalb sollte das Fazit sein, dass nicht der Klinikreferent gehen sollte, der sowieso nur ausführender Bediensteter ist, sondern die Kreisräte, die für die Schließung des Klinikums in Karlstadt gestimmt oder im Nachgang sich damit „arrangiert“ haben. Ich hoffe das Wählergedächtnis reicht bis ins nächste Jahr und wir zeigen solchen Kreisräten zur Kommunalwahl 2020 die rote Karte.

Paul Merklein

97753 Karlstadt

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