Gemünden

Lichterkorso beendet Musikfestival

Ein Boots- und Lichterkorso erleuchtete  am Sonntagabend die Saale in der Näche des Huttenschlosses.
Foto: Helmut Hussong | Ein Boots- und Lichterkorso erleuchtete am Sonntagabend die Saale in der Näche des Huttenschlosses.

Mit dem Boots- und Lichterkorso in der Nähe des Huttenschlosses fand auch in diesem Jahr das mehrwöchige Kulturfestival Saale-Musicum seinen würdigen Abschluss an der Mündung der Fränkischen Saale.

Geduldig warteten die Besucher am Ufer der Saale und auf der Saalebrücke bis zur Dämmerung. Viel hatten sich schon rechtzeitig vorher eingefunden, um sich einen guten Platz für das Lichterschauspiel zu sichern. Niemand wollte sich den stimmungsvollen Anblick des Lichterkorsos beim Fackelschein entgehen lassen.

Mit einsetzender Dämmerung sahen die Brückensteher zunächst vereinzelt zaghaften Lichterschein hinter der Biegung der Saale aus der Richtung des Schwimmbades durch das Laub der Bäume schimmern. Langsam und lautlos tauchte schließlich stromaufwärts eine glitzernde Lichterkette auf der Flussmitte auf, die sich schließlich ein eine Zweierreihe teilte.

Drei Fackeln pro Boot

Die Besucher begrüßten die Kanuten, die auf ihren Booten jeweils drei Leuchtfackeln angebracht hatten, mit viel Beifall. Stimmungsvoll spiegelte sich der Lichterglanz in den schwachen Wellen des Flusses. In der Mitte war die Saale durch eine stationäre Lichterkette geteilt. An dieser glitten die Boote zunächst lautlos am linken Ufer entlang unter der Saalebrücke hindurch in Richtung Mündung. Die Kanuten kehrten nach der Brücke um und paddelten nochmals langsam, an der anderen Seite des Gewässers, am rechten Ufer flussaufwärts, um an der Biegung zum Schwimmbad erneut zu wenden.

Zum Finale ließen sie sich nochmals an den Beifall klatschenden Besuchern vorbei langsam Richtung Mündung treiben. Zusammen mit der musikalischen Untermalung der „Saitenmusik“ unter der Leitung von Albin Schäfer erlebten die Besucher am Ufer der Fränkischen Saale stimmungsvolle Minuten in denen so mancher ruhig und entspannt ins Träumen geriet. Ein kleines Feuerwerk setzte schließlich den endgültigen Schusspunkt unter das Festival, das über drei Landkreisgrenzen ging.

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