Eußenheim

Deutsche Post billiger als Eußenheimer Gemeindeboten

Ortsschild Eußenheim.
Ortsschild Eußenheim. Foto: Björn Kohlhepp

Nach dem zu Sitzungsbeginn nicht öffentlichem Teil befasste sich der Eußenheimer Gemeinderat größtenteils mit der Genehmigungen von Bauanträgen. In Eußenheim in der "Hofriedgasse 7" will ein Bauwerber eine Scheune zum Teil abbrechen und mit einem Satteldach versehen. Ohne Einwendungen gab der Rat sein Einverständnis. Auch dem Antrag zur Errichtung einer Gaube auf dem Wohngebäude "Grabengasse 5" in Eußenheim erteilte der Rat seine Zustimmung. Auf dem Grundstück "Aschfelder Straße56", soll ein Carport erstellt werden. Der Gemeinderat stimmte hier ebenfalls zu.

Keine Bedenken äußerten die Räte zur formlosen Bauvoranfrage mit der Bitte um Befreiung von den Festsetzungen im Bebauungsplan "Am Ilben 33" in Aschfeld. Der Bauwerber will auf dem Grundstück ein Einfamilienwohnhaus mit Einliegerwohnung und Doppelgarage erstellen. Das Wohnhaus soll entgegen der vorgesehenen Dachformen im Bebauungsplan ein versetztes Pultdach erhalten, und statt der roten Ziegel will der Bauherr anthrazit-farbene Ziegeln verwenden.

Die Post ist billiger

Neu eingeführt hat Bürgermeister Achim Höfling bei den Gemeinderatssitzungen die "Informationen aus der Verwaltung". Hier berichtete Höfling, dass für die finanzielle Entschädigung der "Gemeindeboten", deren Aufgabe die Zustellung der Gemeindepost in den einzelnen Ortsteilen ist, insgesamt jährlich rund 10 000 Euro zu Buche schlagen. Bei regulärer Postzustellung würden nur rund 5500 Euro anfallen.

Die Verwaltung will daher versuchen, diese Handhabung auf freiwilliger Basis auslaufen und nur noch durch die Post zustellen zu lassen. In Zukunft kann in Obersfeld und Bühler die Gemeindepost von der regulären Post zugestellt werden. In den übrigen Ortsteilen wird dies vorerst noch durch die Gemeindeboten geschehen.

Seitens der Gemeinde sind Überlegungen im Gange, was man in der Zeit von Corona als Ersatz für die jährlichen Ferienprogramme heranziehen kann.

Beschwerden von Bürgern

Von verschiedenen Gemeinderäten wurden Beschwerden von Bürgern aus der Großgemeinde über unbefriedigende Verkehrsverhältnisse vorgetragen. So wurde vor allen Dingen zu schnelles Fahren mit entsprechender Staubentwicklung am neuen Obersfelder Spielplatz moniert. Ferner würden im Bereich der Zufahrt zum neuen Baugebiet "Am Buchenweg" in Eußenheim die dortigen Feldwege teilweise versperrt. Dies könne besonders in der anstehenden Erntezeit zu einem Problem werden.

In beiden Fällen will man versuchen, zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen.

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