Himmelstadt

Märchenhafte Gäste bei Weihnachtspostamt

Märchenhaft: Alice im Wunderland samt dem verrückten Hutmacher und dem weißen Hasen mit der Uhr stempelten diesmal bei der Eröffnung des Himmelstadter Weihnachtspostamts noch vor dem Weihnachtsengel (Alina Kuhn, zweite von links) sowie dem Nikolaus und Knecht Ruprecht die ersten Briefe des Christkinds.
Foto: Jürgen Kamm | Märchenhaft: Alice im Wunderland samt dem verrückten Hutmacher und dem weißen Hasen mit der Uhr stempelten diesmal bei der Eröffnung des Himmelstadter Weihnachtspostamts noch vor dem Weihnachtsengel (Alina Kuhn, ...

Schon fast märchenhaft war diesmal die Eröffnung des Himmelstadter Weihnachtspostamts. Rund 300 Besucher erlebten, wie der heilige Nikolaus, Knecht Rupprecht und der Weihnachtsengel auf der Bühne Gesellschaft von Alice im Wunderland samt dem verrückten Hutmacher und dem kleinen weißen Hasen mit der großen Uhr sowie einer Rosenkönigin mit venezianischer Maske bekamen.

 

Die Figuren waren aus dem oberfränkischen Hollfeld nach Himmelstadt gekommen. Die Bürgermeisterin der 5200-Seelen-Gemeinde mit 20 Ortsteilen aus der fränkischen Schweiz, Karin Barwisch, zeigte sich begeistert vom Himmelstadter Weihnachtspostamt. „Das ist etwas ganz Besonderes, behaltet das bitte bei! Hier müssen die Kinder dem Christkind noch richtige Briefe schreiben, statt mit dem Daumen übers Smartphone zu wischen.“

Das finde man in Oberfranken so toll, dass die Gemeinde dort schon seit zwei Jahren Briefe ans Christkind einsammelt und nach Himmelstadt bringt.

Im vergangenem Jahr lud sie dabei die Leiterin des Weihnachtspostamtes Rosemarie Schotte zu sich ein, die wiederum von den jährlichen Garten-, Kunst- und Rosentagen in Hollfeld beeindruckt war. Sie standen diesmal unter den Motto „Alice im Wunderland“. Die Figuren setzten vor der Eröffnung auch den Ersttagsstempel in der historischen Poststelle. Hinterher konnten sich Kinder mit ihnen im Weihnachtspostamt fotografieren lassen.

Natürlich durfte auch diesmal die Kutschfahrt samt Festzug von der anderen Mainseite her nicht fehlen. Hinter den Himmelstadter Musikanten fuhren die gelben Postkutsche und der „Schlitten“ von Nikolaus.

Nachdem alle Insassen der Kutschen zur Bühne gegangen waren, fing Moderator Rainhard Steinmetz an, von der stillen und ruhigen Adventszeit zu sprechen – und wurde von den Grundschulkindern (erste und zweite Klasse) Lügen gestraft. Die tanzten auf der Bühne nämlich fröhlich um den Weihnachtsbaum in Form ihres verkleideten Musiklehrers Manfred Feser-Lampe.

Bei der Begrüßung bedauerte Bürgermeister Gundram Gehrsitz, dass Werner Scheller von der Deutschen Post diesmal nicht dabei sein konnte, er hatte seit über zwei Jahrzehnten keine Eröffnung versäumt und wurde vom Leiter der Pressestelle Alexander Böhm vertreten.

Von geschmückten Häusern und Stuben in der Vorweihnachtszeit sprach die Leiterin des Weihnachtspostamtes Rosemarie Schotte. Doch gebe es auch Menschen, die Weihnachten nicht genießen können, weil sie kein Zuhause mehr haben und auf der Flucht sind.

Mit der offizielle Eröffnung beantworte das Christkind mit seinen fleißigen Helfern die vielen Kinderbriefe – rund 80 000 kommen jedes Jahr. „Oft mit tollen Bildern und vielen Wünschen“, verriet Schotte. Die Post übernimmt das Porto für die Beantwortung. Sie hoffte, dass sich die Kinder über den Weihnachtsbrief als Antwort vom Christkind freuen.

Der neue Weihnachtsengel Alina Kuhn wünschte allen viel Freude im Advent, ein schöne Weihnachtsfest und Frieden auf Erden. Zusammen mit dem Nikolaus und Knecht Rupprecht beschenkte er alle Kinder mit Süßigkeiten.

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