Karlstadt

Main-Spessart kämpft gegen den Eindringling aus dem Orient

Das Zackenschötchen ist ein Feind einheimischer Pflanzen. Trotz Gegenmaßnahmen sehen Experten den Kampf schon verloren. Freuen dürften sich nur Freunde von Wildgemüse.
Zackenschötchen im Maintal bei Wernfeld.
Zackenschötchen im Maintal bei Wernfeld. Foto: Jennifer Weidle
Eine Frau im Zug zwischen Wernfeld und Karlstadt stumpt ihren Mann an: "Schau, da haben die Bauern überall ihre Rapssamen verloren!" Gelb, wohin man blickt. Doch es ist kein Raps, sondern das Orientalische Zackenschötchen (Bunias orientalis), das hier blüht und Experten Kopfzerbrechen bereitet."Wir beobachten die Ausbreitung der Staude im Landkreis seit über 20 Jahren", sagen Herbert Kirsch und Hilmar Keller. Keller, Fachberater für Gartenbau und Landschaftspflege beim Landratsamt Main-Spessart und Kirsch vom Landschaftspflegeverband schauen sich neben der Deponie Karlstadt um. Resigniertes Kopfschütteln.
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