Mittelsinn

Mittelsinn vertagt Entscheidung über neues Schutzgeländer

Die Gespräche mit einem Anlieger über ein neues Schutzgeländer in der Siedlungsstraße gestalten sich als schwierig, bestätigte Peter Paul in der Mittelsinner Gemeinderatssitzung. Recherchen ergaben einen Verlauf des Geländers auf öffentlichem wie privatem Grund, welches er jetzt vom Bauhof entfernen ließ. Dirk Schiefer erinnerte an die gemeindliche Sicherungspflicht und forderte einen Geländerersatz zum Schutz der Fußgänger. Da ein Gehweg fehlt, gestaltet sich eine Lösung als schwierig. Die Entscheidung wurde zurück gestellt, Bürgermeister Paul soll nochmals mit dem Anlieger sprechen.

Das neue Einsatzfahrzeug der "Helfenden Hand" sollte in einem Carport auf einem kommunalen Grundstück geparkt werden, so ein Antrag der Hilfstruppe. Ihr Vorschlag zielt auf das Areal "Fellenbergstraße 1", auf welchem zwei Parkflächen ausgewiesen werden. Die Arbeiten für Fundament und Pflaster sowie den Bau des Carports übernimmt die Hilfstruppe, während die Gemeinde die Kosten stemmt. Marco Blum präferierte hingegen den zentralen Schulplatz, auf welchem die Hallen auch für Veranstaltungen nutzbar wären. Die Räte lobten die Initiative und beschlossen einstimmig die Kostenübernahme des Materials.

Digitale Infosäule stand im Kreuzfeuer

Die geplante digitale Infosäule des Radverkehrsplans Flensburg-Füssen stand in der Gemeinderatssitzung erneut im Kreuzfeuer. Die Aussage einer 100-prozentigen Förderung, aber Übernahme der Mehrwertsteuer, andererseits die Frage, ob sich Mittelsinn bei knapper Kasse die 3000 Euro leisten will, trieb das Gremium um.

Der Bürgermeister möchte einen Teil der Kosten über Spenden der beworbenen Betriebe generieren, was in der jetzigen Pandemie nicht glücklich wäre. Hans-Georg Linke warb vehement und hartnäckig um die "einmalige Chance" Mittelsinner Gastronomie und Sehenswürdigkeiten den Radlern zu präsentieren, während Fabian Klein, Philipp Kuhn und Marco Sachs die strenge Ausgabendisziplin anmahnten. Mit 6:3 Stimmen wurde letztlich die Stele in der Ortsmitte auf den Weg gebracht.

Aufgrund der mangelnden Flexibilität der Deutschen Bahn bei der Installation von Fahrradstellplätzen im Rahmen der Bike+Ride-Offensive sagte der Gemeinderat sein Interesse ab. "Auf der einen Seite rechnet die Bahn 21 Rad-Stellplätze aus, andererseits ist die geringe Fahrgastquote Grund für die Absage eines behindertengerechten Bahnsteigs".

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