Karlstadt

Modoclub wieder in den Präsenzbetrieb gestartet

Das Foto zeigt Schüler und Pädagogen beim Legospiel, wo neue Rekorde aufgestellt wurden.
Foto: Susanne Schmitt | Das Foto zeigt Schüler und Pädagogen beim Legospiel, wo neue Rekorde aufgestellt wurden.

„Es ist so schön, endlich wieder auf die Schulfreunde zu treffen und etwas gemeinsam zu machen…“ so lautete das Fazit von vielen Schülern der Offenen Ganztagesschule an der Leo-Weismantel-Schule in Karlstadt. Auch für das pädagogische Team mit Karin Höhn, Uwe Breitenbach, Susanne Schmitt und Jutta Goldbach kehrte wieder so etwas wie Routine in den Arbeitsalltag zurück.

Nach Monaten von Homeschooling und Distanzbetrieb waren immer nur einzelne Schüler in der Notbetreuung in der Schule präsent. Dennoch versuchte das Team, den Kontakt zu den Jugendlichen nicht zu verlieren. So gab es immer wieder wöchentliche offene Angebote zum Spielen und Miteinanderreden über die digitale Plattform Teams. Hier konnten die Schüler sich wenigstens auf dem Bildschirm begegnen und unter Begleitung Online spielen.

Unter genau festgeschriebenen Hygienevorschriften wurde jetzt wieder im Modoclub in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt miteinander gegessen (hier sind auch vegetarische Gerichte im Angebot) und anschließend an den Hausaufgaben gearbeitet. Dabei legten die pädagogischen Fachkräfte natürlich das Augenmerk zum einen auf ordentliches Arbeiten als auch auf Selbständigkeit und auf korrekte Erledigung. Wie schon immer im Regelbetrieb ist hier eine enge Zusammenarbeit mit den Klassenleitungen und auch mit dem Elternhaus eine Grundvoraussetzung für das erfolgreiche Arbeiten. „Durch die Kooperation mit Eltern und Lehrern können wir die Schüler nachhaltig unterstützen“, erläutert Projektbegleiter Uwe Breitenbach das Grundkonzept der sozialpädagogisch ausgerichteten OGS (Offenen Ganztagesschule).

Im Freizeitbereich können die Schüler dann selbst bestimmen, ob sie gemeinsam am Tisch Spiele machen, in einer Polsterecke einfach entspannen, Musik hören, oder die Gelegenheit nutzen, mit den Erwachsenen über ihre Sorgen zu sprechen. „Immer wieder sind wir als Vertrauensperson gefragt, wenn es um Probleme in der Familie oder um Beziehungsangelegenheiten geht“, ergänzt Erzieherin Susanne Schmitt. „Das ist schon jeden Tag eine neue Herausforderung und der Arbeitstag wird nie langweilig, weil es immer wieder gilt neue Anforderungen zu bewältigen“, fügt Sozialpädagogin Karin Höhn hinzu.

„Besonders schön zu beobachten ist es, wenn gerade auch ältere Schüler einmal sich mit Zeit und Muße an den Kreativangeboten beteiligen“ nimmt Kinderpflegerin Jutta Goldbach wahr, wenn sie mit immer neuen Ideen zum Beispiel Herzen mit Naturmaterialien oder Dekomaterialien gestaltet.

Wichtig ist für die Pädagogen aber vor allem immer wieder die Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung. So steht vor allem immer auch Fußball auf dem Bolzplatz neben dem Pausenhof, Springen auf dem Trampolin oder über das Hüpfseil, sowie Inlineskating oder Cityroller oder auch mal Stelzenlaufen hoch im Kurs bei den Ganztagsschülern.

Eine wesentliche Säule der Arbeit sind aber die sozialpädagogisch ausgerichteten Projekte, für die Projektbegleiter Uwe Breitenbach verantwortlich zeichnet. So hoffen die Pädagogen für den Zeitraum bis zu den Sommerferien noch einige Höhepunkte setzen zu können. So könnten Begegnungen mit Natur, Tieren, Erlebnis-Einrichtungen oder besonderen Betrieben den Horizont der Schüler erweitern sowie das Selbstwertgefühl nachhaltig stärken und Erfolgserlebnisse vermitteln, die wiederum die sozial-emotionalen Defizite positiv beeinflussen können.

Der Name Modoclub rührt übrigens von der Betreuungszeit, die den Zeitraum von Montag bis einschließlich Donnerstagnachmittag umfasst. Als Träger fungiert die Lebenshilfe Main-Spessart.

Von: Uwe Breitenbach, Religionspädagoge und Projektbegleiter Modoclub / Leo-Weismantel-Schule

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