Marktheidenfeld

MSP-Wunschzettel: Gegen den Welthunger und für genussvolles Essen

Regina Maria Leshel ist Regionalgruppenleiterin bei ProVeg und wohnt in Esselbach. Sie wünscht sich das Ende von Massentierhaltung und dem Hunger auf der Welt.
Regina Maria Leshel ist Regionalgruppenleiterin von ProVeg. Sie wünscht sich mehr Rücksicht auf Tiere.
Foto: Martin Hogger | Regina Maria Leshel ist Regionalgruppenleiterin von ProVeg. Sie wünscht sich mehr Rücksicht auf Tiere.

Nichts weniger als eine Revolution wünscht sich die Esselbacherin Regina Maria Leshel zu Weihnachten: "Im Interesse meiner entzückenden Enkel und der Erhaltung unserer Lebensgrundlagen wünsche ich mir für 2020 eine Ernährungsrevolution." Mit ProVeg strebe sie nach einer Welt für genussvolles und gesundes Essen, das gut für alle Menschen, Tiere und die Erde sei.

Im Gegensatz zu technischen klimafreundlichen Innovationen würden bei einer vegetarischen oder veganen Lebensweise keine besonderen Investitionen benötigt. Sie sei sofort umsetzbar und so gut wie für jeden möglich. "Bei einer vegetarisch/veganen Lebensweise leisten wir also einen enormen Beitrag zum Klimaschutz, ohne dass zusätzliche finanzielle Mittel notwendig wären." 

Ein Anfang wäre, über die eigene Ernährung nachzudenken. "Allein die industrielle Viehzucht erzeugt mehr Klimagase als alle Autos, Flugzeuge und Schiffe der Welt zusammen", sagt die Esselbacherin. Zur Produktion von einem Kilo Fleisch seien immerhin bis zu 16 Kilo pflanzliche Nahrung und bis zu 20 000 Liter Wasser nötig. Sie sagt: "Wenn wir unseren Fleischkonsum deutlich reduzieren würden, könnten wir die Umwelt- beziehungsweise Klimabelastung, die durch Gülle, Kunstdünger und Methan bedingt ist, erheblich mindern und zudem den Welthunger beseitigen." Gleichzeitig würde die Tierquälerei durch die Massentierhaltung aufhören. 

1. Dezember: Stefan Schwind, Polizeichef in Marktheidenfeld 

2. Dezember: Nuray Karakoyunlu, Kioskbetreiberin am Karlstadter Schnellertor

3. Dezember: Beatrix Otte, Altenpflegerin aus Lohr

4. Dezember: Walter Konrad, katholische Diakon im Sinngrund

5. Dezember: Geraldine Barrois, Vorsitzende der Werbegemeinschaft Marktheidenfeld

6. Dezember: Rüdiger Krüger, ehemaliger Postbeamter aus Lohr

7. Dezember: Julia Kiefer, Geschäftsführerin der Scherenburgfestspiele in Gemünden

8. Dezember: Hermann Becker, Dekan aus Marktheidenfeld

9. Dezember: Susanne Keller, Stadtmarketing GmbH Karlstadt

10. Dezember: Julia Wirzberger, Mediaberaterin aus Urspringen

11. Dezember: Alfred Hergenröder aus Pflochsbach, Vorsitzender des Schäferhundevereins Lohr

12. Dezember: Else Platzer, Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins "Gemünden aktiv"

13. Dezember: Felix Barthel, Schüler aus Marienbrunn

14. Dezember: Milena Friedrichs, Gymnasiastin aus Himmelstadt

15. Dezember: Krzysztof Hartmann, Tabakwarenhändler aus Lohr

16. Dezember: Reinhold Weber, Eisenbahn-Modellbauer aus Gemünden 

17. Dezember: Antonia und Cornelius Mayer. Kinderprinzenpaar aus Marktheidenfeld

18. Dezember: Ingrid Warmuth, Inhaberin eines Schreibwarenladens in Karlstadt

19. Dezember: Ronny Piechatzek, Maschinen- und Anlagenführer aus Wombach

20. Dezember: Silvia Glassen, Integrationsberaterin aus Gemünden 

21. Dezember: Anne-Kristin Reinhardt, Metzgereifachangestellte aus Marktheidenfeld

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