Gemünden

Nach Prozess: Große Solidarität mit dem Rentner, der seine Frau getötet hat

Der 92-jährige Gemündener, der seine Frau tötete, weil er mit der Pflege überfordert war, erhält nach dem Urteil viel Zuspruch. Zwei Mittelfranken sammeln für ihn Spenden.
Das Landgericht Würzburg verurteilte ihn wegen Totschlags, der 92-jährige Rentner aus Gemünden bekommt gleichwohl zahlreiche Solidaritätsbekundungen. Das Bild entstand im Gerichtssaal.
Foto: Nicolas Armer, dpa | Das Landgericht Würzburg verurteilte ihn wegen Totschlags, der 92-jährige Rentner aus Gemünden bekommt gleichwohl zahlreiche Solidaritätsbekundungen. Das Bild entstand im Gerichtssaal.

"Weitsicht und Menschlichkeit" bescheinigt ein Kommentator im Internet dem Würzburger Landgericht, das einen 92-Jährigen aus Gemünden (Lkr. Main-Spessart) am Donnerstag wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt hat, diese aber zur Bewährung aussetzte. Der Rentner hatte in dem viel beachteten Prozess gestanden, seine schwer kranke Frau aus Mitleid erstickt zu haben. Nach eigenen Worten war er mit der Pflege der 91-Jährigen überfordert.Bundesweit bekunden viele Menschen nach dem Urteil ihr Mitgefühl mit dem Senior.

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